Autor: ADmCMv

Der muslimische Religionsführer Ajatollah Ali Chamenei starb Ende Februar 2026 beim Angriff der USA und Israels auf den Iran. Aus Rache schießt der Iran Raketen auf Israel und US‐Stützpunkte in der Golfregion.

US‐Präsident Donald Trump will das Mullah-Regime zum Stopp des iranischen Atom-Programms zwingen. Ob und wie lange die „Waffenruhe“ vom April 2026 hält, ist unklar. Ein Flächen brand ist ausgebrochen. Der Krieg weitet sich inzwischen auf den ganzen Nahen Osten aus. Es stellt sich die Frage, warum sich die USA als Ordnungsmacht im Iran definieren.

Öffnung zum Westen 1925

Die Ursprünge der Einflußnahme der europäischen Großmächte England und Rußland auf Persien gehen auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurück. Nach einem Putsch ließ sich der Militärführer Reza Chan Pahlavi 1925 zum Schah krönen. Sein Ziel: Ende der Agrargesellschaft und Schaffung eines modernen Staates nach westlichem Muster. Die konstitutionelle Monarchie arbeitete dabei eng zusammen mit London und Moskau, die vom Iran ihr Öl bezogen und den Norden und Süden des Landes seit 1907 besetzt hielten. Das Land hieß ab 1935 nicht mehr Persien, sondern Iran. Die Verschleierung für Frauen wurde 1936 verboten. Der islamische Klerus wurde aus der Politik verdrängt.

Der Iran im Kalten Krieg

Der Iran blieb nach dem II. Weltkrieg instabil. Der frei gewählte Premierminister Mohammad Mossaddegh versuchte 1951-1953, die iranische Öl‐Industrie zu verstaatlichen, doch die USA halfen mit, Mossaddegh zu stürzen, um Amerika den Zugriff auf das iranische Öl zu sichern. So wurde der iranische Schah bis Ende der 1970er Jahre immer abhängiger von Amerika. Es gelang Schah Mohammed Reza Pahlavi, mit US‐Hilfe die iranischen Streitkräfte zu modernisieren und die Industrialisierung voranzutreiben. Er führte das Frauenwahlrecht ein, liberalisierte das Scheidungsrecht und zielte auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau. Verlierer war der muslimische Klerus. Dieser aber erzwang 1979 den Sturz des Schahs.

Der Sturz des Schahs 1979

Ayatollah Khomeini führte die islamische Revolution an. Innerhalb von zehn Jahren baute er ein repressives muslimisches System auf. Die Scharia wurde eingeführt. Viele Intellektuelle emigrierten. Die Meinungsfreiheit wurde aufgehoben. Das Tragen des schwarzen Ganzkörper‐Schleiers wurde zur Pflicht. Jegliche Opposition gegen die Herrschaft der Geistlichen wurde ausgeschaltet. 1980 brachen die USA ihre diplomatischen Beziehungen zur Islamischen Republik Iran ab, denn radikale Islamisten hatten die US‐Botschaft gestürmt und US‐Diplomaten festgenommen. In diesem sogenannten Ersten Golfkrieg, verkauften die USA Waffen an den Irak. Im Zweiten Golfkrieg 1990 untertützen die USA wiederum den Irak unter Diktator Hussein, weil sie ein Gegengewicht zu dem postrevolutionären, fundamentalistischen Iran schaffen wollten. Allen Seiten ging es stets um die Vorherrschaft am Persischen Golf und den Zugang zu den Öl‐Reserven. Schon damals fühlten sich die Amerikaner als „Weltpolizei“. Seit 1989 trat Ali Chamenei als neuer religiöser Führer (Ayatollah) in die Fußstapfen seines Vorgängers.

Proteste 2025/26 gegen das Mullah‐Regime

Im Herbst 2025 begannen neue Proteste an iranischen Universitäten gegen das Mullah‐Regime. Mehr als 10.000 Demonstranten wurden dabei durch die staatlichen Sicherheitskräfte ermordet. Durch seinen Militäreinsatz versucht nun US‐Präsident Trump, die Ayatollah‐Regierung auszulöschen. Seit Ende März verweigert der Iran US‐Schiffen und deren Verbündeten die Einfahrt in die Straße von Hormus, so daß die Ölpreise weltweit stiegen. Zehntausende US‐Soldaten hat Trump in die Golfregion abkommandiert. Etwa 1.000 US‐Tomahawk‐Raketen wurden bereits abgefeuert.

Sr. M. Anja Henkel
CM‐Antiquariat: Die Eroberung des Himmels. Die Anfänge der Fliegerei (15 €)

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Viktor Frankl (†1997), ein berühmter österreichischer Psychiater, überlebt Auschwitz als einziger seiner Familie.

In seiner Not geht ihm auf: Immer ist noch ein Sinn da. Wir müssen ihn nur ergreifen und ein Ja zum Leben sagen. Nicht wir haben nach dem Sinn des Lebens zu fragen, sondern das Leben stellt uns Fragen. Wir haben zu antworten und uns zu verantworten. Wir haben die Tatsache unserer Existenz anzunehmen und uns ihr zu beugen. Weglaufen hilft nie. Es führt nur in die Unfreiheit. Ja zu sagen, führt zu GOTT. Denn wer an das Leben glaubt, glaubt schließlich auch an das ewige Leben, weil GOTT es mit uns lebt.

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Katholiken, welche die Missa Tridentina lieben und am tradierten Katechismus festhalten, müssen nicht zwangsläufig zusammen mit der FSSPX in die Exkommunikation gehen.

Die innerkirchliche Petrus‐Bruderschaft in Wigratzbad, das Institut Christuskönig und Hoherpriester, die SJM (Diener JESU und Mariens) und das Institut Philipp Neri bewahren den katholischen Glauben und feiern die klassische Liturgie. Ebenso einzelne Priester in der Kirche, welche die Missa Tridentina lieben. Eine Kirchenspaltung jedoch, wie sie durch die Bischofsweihen der Piusbruderschaft (FSSPX) ohne Erlaubnis des Papstes herbeigeführt wird, führt zu immer größerer Entfremdung und zweifelhafter Rechtfertigung. Beide Seiten – die FSSPX und das heutige modernistische Rom – müssen sich vor dem Herrgott und voreinander demütigen, um den Auftrag GOTTES zu erfüllen. Nur dann wirkt der HEILIGE GEIST, und nur dann gibt es Wahrhaftigkeit, Liebe, Gehorsam und Treue. Visionäre wie Bischof Malachias, die Stigmatikerin Anna‐Katharina Emmerick und Melanie von La Salette haben mit dem Sieg der Missa Tridentina einen späteren, konsequent lehrtreuen Papst vorausgesagt, so daß statt Torschluß‐Panik Ruhe und Gottvertrauen in alle Herzen einkehren muß. Denn die römisch-katholische Kirche wird wieder aufblühen.

Buch: Der Volksaltar wackelt (15 €)

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Der katholische Patriarch von Jerusalem ermahnt den US‐Kriegsminister Pete Hegseth, nicht den Namen GOTTES für den imperialistischen Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu mißbrauchen.

Als Pete Hegseth im März 2026 seine Kriegssitzung mit dem Psalm 144 eröffnete und den US-Israelischen Krieg gegen den Iran als „Amerikanischen Kreuzzug“ stilisierte sowie erklärte, „GOTTES allmächtige Vorsehung“ werde die amerikanischen Truppen in diesem Krieg beschützen, meldete sich der Jersalemer Bischof Pizzaballa zu Wort: „Dieser Krieg ist zu allererst politisch motiviert und hat harte materielle Interessen. Wie die meisten Kriege. Wir müssen alles tun, um eine pseudo‐religiöse Sprache über diesen Krieg zu vermeiden. Denn diese Sprache ist nicht die Sprache GOTTES, sondern die Sprache der Menschen.“ Und der fromme Kardinal fügt an: „Diejenigen, die Religion mit Krieg vermengen, beuten den Namen GOTTES aus und mißbrauchen ihn.“ Pizzaballa hatte sich dereinst 2023/2024 todesmutig als Geisel angeboten, damit die Hamas ihre israelischen Geiseln freilassen sollte, nachdem sie Israel angegriffen hatte.

Buch: Koran im Widerspruch (5 €)

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Das neue Buch von Schwester Maria Anja Henkel, Pfarrer Winfried Pietrek.

Das Buch verbindet den Brand von Notre Dame 2019 mit den aktuellen Krisen unserer Zeit und zeigt, wie Menschen dennoch die Gegenwart Christi erfahren. Es beleuchtet spirituelle Zeichen, kirchliche Fehlentwicklungen und persönliche Glaubenswege – von Gertrud von Le Fort bis zum jungen Seligen Carlo Acutis. Inmitten globaler und kirchlicher Erschütterungen macht das Werk Mut und erinnert daran, dass es eine Seligkeit ist, in dieser Zeit zu leben.

Das Buch kann hier bestellt werden.

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Der Mann faßt Vertrauen zu mir. Er sagt: „Darf ich Sie einmal etwas Ungeheuerliches fragen?“ – „Selbstverständlich!“ antworte ich.

Da fängt er an: „Wie kann jemand denn glauben, daß Gott in einem kleinen Stückchen Brot gegenwärtig ist?“ Er meint die hl. Hostie, die der Priester in der hl. Kommunion während des Gottesdienstes den Gläubigen reicht, sowohl im „Novus Ordo“ als auch im „klassischen Ritus“. Fragend schaut mich der Mann an. Ich antworte: „An dieses Ge heimnis zu glauben, ist ein Ge schenk GOTTES. Millionen Menschen glauben an JESUS, den GOTT‐Menschen, und auch an Sein Wort, das ER beim Abschied von Seinen Jüngern vor Seiner Kreuzigung sagte: „Dies ist Mein Leib. Tut dies zu Meinem Gedächtnis“. Schon früher sagte JESUS: „Wer von diesem Brot ißt, wird leben in Ewigkeit“ (Joh 6,54). Und wieder ein anderes Mal: „ICH bin das Brot, das vom Himmel gekommen ist,“ (Joh 6,41). – „Kann er das nicht symbolisch gemeint haben?“, wendet der Mann ein. – „Nein!“, sage ich: „Schon die ersten Christen verstehen das wörtlich. Auch für uns gibt es kein größeres Geschenk als JESU Versicherung, daß ER hier in dieser kleinen Hostie wirklich gegenwärtig ist.“ Der Mann senkt den Blick und schweigt eine Weile.

Die kleine Li

Eine andere Begebenheit nach dem II. Weltkrieg kommt mir in den Sinn. Die Kommunisten in China schlossen als Erzfeinde des Glaubens die Kirchen und verstreuten die hl. Hostien auf dem Boden. Doch da sieht ein eingesperrter Missionar aus seinem Kerker, wie ein kleines Mädchen jeden Morgen in die verwüstete Kirche schleicht, um den Heiland zu trösten. Die kleine Li hat so viel Liebe und Ehrfurcht vor JESU Gegenwart in jeder hl. Hostie, daß sie niederkniet und jede Hostieeinzeln mit dem Mund aufnimmt und verzehrt. Der Tabernakel steht offen, das Allerheiligste ist über den Boden verstreut, doch die kleine Li möchte dem Heiland eine neue Wohnung geben: Ihren Leib. Daher ißt sie die Hostien voller Liebe auf. Da es viele sind, kommt sie an mehreren Tagen wieder. Doch die Kommunisten entdecken diesen Glaubens‐Akt. Und eines Morgens erschießt sie ein kommunistischer Soldat. Danke, kleine Li!

Die hl. Hostie von Lanciano

Der Gesprächspartner bleibt abwehrend. Ich sage: „Es existieren viele Zeugnisse über Hostienwunder. Zum Beispiel im italienischen Lanciano. Dort verwandelt sich im 12. Jahrhundert während des hl. Meßopfers eine Hostie in lebendiges, frisches Fleisch, als der Priester die Wandlungs‐Worte spricht. Bis heute ist die gewandelte Hostie gut aufbewahrt in der Kirche in Lanciano. Die katholische Kirche hat das Wunder wissenschaftlich geprüft und als übernatürliches Phänomen – also als Wunder – anerkannt. Zuletzt untersuchte die Universität in Siena die hl. Hostie und fand heraus, daß es sich tatsächlich um Herzmuskel‐Fasern handelte und die seltene Blutgruppe AB vorliegt.

Dülmen und Konnersreuth

Ich frage weiter: „Und warum konnten Anna Katharina Emmerick (†1824) im westfälischen Dülmen und Therese Neumann (†1962) im bayerischen Konnersreuth jahrelang nur von der Kommunion leben, ohne zu verhungern? Ist das nicht ein Wunder?“ Mein kritischer Fragesteller schweigt. Ich fahre fort. „Ähnlich ist es mit Bruder Klaus (†1487), dem Nationalheiligen der Schweiz: Jahrelang aß er nichts und überlebte allein aufgrund des Empfanges der hl. Hostie, die ihm der Priester reichte.“ Mein Gegenüber schweigt, und ich denke an meine Heimat in Schlesien: „Auch in Liegnitz gab es im Novus Ordo ein Hostien‐Wunder: 2013 sahen der Priester und Gläubige Blut in der Hostie, als der Priester die WandlungsWorte sprach.“ Mein Partner ist nachdenklich geworden. Ja, allein durch Glauben werden wir gerettet. So will es JESUS. Doch gibt ER jedem Menschen soviel Gnade, daß er gerettet werden kann. GOTT heißt „JAHWE“ – „ICH BIN DA“. Wir müssen das Wort nur tief in unser Herz eindringen lassen und jeden Tag danke sagen. Dann erleben auch wir Wunder.

Pfr. Winfried Pietrek CM‐Antiquariat:
Erfahrungen mit Gott (15 €)

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Die Piusbruderschaft beharrt auf der Weihe von Bischöfen für die Priesterbruderschaft am 1. Juli 2026 ohne Erlaubnis des Vatikans. Das bedeutet laut Kirchenrecht (CIC 751) ein Tatdelikt, welches automatisch die Exkommunikation aus der katholischen Kirche nach sich zieht.

Am 19.02.2026 erteilte der Obere der Traditionalisten‐Vereinigung, Davide Pagliarani, dem vatikanischen Angebot für einen neuen Dialog über theologisch‐dogmatische Fragen eine Absage. Zu gleich beharrte er auf dem 1. Juli 2026 als Termin für die Weihe neuer Bischöfe der Bruderschaft. Vorausgegangen waren Beratungen des fünfköpfigen Generalrats der Bruderschaft über ein Dialogangebot des vatikanischen Glaubenspräfekten, Kardinal Víctor Fernández. Doch die FSSPX lehnte einen erneuten Dialog mit Rom ab. „Wir beide wissen im Voraus, daß wir uns auf lehrmäßiger Ebene nicht einigen können.“ Unterzeichnet ist der Brief von dem Generaloberen der FSSPX Pagliarani, Bischof Alfonso de Galarreta und Christian Bouchacourt, ferner von den beiden ehemaligen Generaloberen, Bischof Bernard Fellay und Pater Franz Schmidberger.

Broschüre: Der Ritus der Priesterweihe (10 €)

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„Wir brauchen keine weiteren Ratschläge“, so der deutsche Außenminister an seinen US‐Kollegen Rubio auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026: Deutschland wird am Bündnis mit den USA festhalten, wird sich aber nicht von den Amerikanern gängeln lassen.

Außenminister Johann Wadephul (CDU) beurteilte die Rede seines US‐Kollegen Marco Rubio in München als „guten Auftakt“ für künftige konstruktive Gespräche ‐ verwahrt sich aber gegen weitere Forderungen der Amerikaner. „Europa hat sich aus eigenem Antrieb entschlossen, für mehr Wettbewerbsfähigkeit und Stärke zu sorgen. Dazu brauchen wir auch keine weiteren Anregungen von draußen.“ Auch um das Thema illegale Migration kümmere sich die Bundesregierung bereits. „Aber wir brauchen an der Stelle keine weiteren Ratschläge. Angefangen von kritischen Mineralien über Attacken in der Cyberwelt bis hin zur russischen Bedrohung und China haben Europa und Amerika eine Menge gemeinsame Herausforderungen. Diese sollte man miteinander anpacken. Wenn das zukünftig den Geist des Miteinanders beherrscht, dann bin ich sehr zuversichtlich, daß wir zu alter Geschlossenheit zurückfinden.“ Rubio kämpfte derweil für ein starkes Amerika: „Wir wollen Verbündete, die sich selbst verteidigen können, damit kein Gegner jemals in Versuchung geführt wird, unsere kollektive Stärke zu testen. Wir in Amerika haben kein Interesse daran, höfliche und ordentliche Verwalter des verwalteten Niedergangs des Westens zu sein.“ Auch der deutsche Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) zeigt den Amerikanern klare Grenzen auf, denn die ungerechtfertigten Ansprüche des USPräsidenten Donald Trump auf ein fremdes Land wie Grönland „sind ein schädigendes Verhalten gegenüber der Nato“. Damit stellt Trump die territoriale Integrität und Souveränität eines Nato‐Mitgliedstaates in Frage. Die Europäischen Verbündeten wurden bewußt von Verhandlungen ausgeschlossen, obwohl sie für die Sicherheit auf dem Kontinent benötigt werden. Auch die Verhandlungstaktik zur Beendigung des Ukraine‐Krieges kritisierte Pistorius scharf, denn die USA waren dabei ihren ukrainischen Verbündeten in den Rücken gefallen und wollten zusammen mit Moskau Neuwahlen in Kiew erzwingen.

Das Fazit: Die USA können nicht allein handeln, aber auch für Europa müsse das Bündnis einen Sinn ergeben.

Buch: Schluß mit lustig. Das Ende der Spaßgesellschaft (10 €)

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