Autor: ADmCMv

Der 2016 eingeleitete Selig‐Sprechungs‐Prozeß des Priesters Romano Guardinis († 1968) läuft. Als Priester, Theologe und Professor be geisterte Guardini Tausende von Jugendlichen im 20. Jahrhundert.

Die Katholische Hochschule in Trumau startet im Guardini‐Jahr 2026 ein akademisches Großprojekt: Prof. Michael Wladika und die Religionsphilosophin Hanna-Barbara Gerl‐Falkovitz arbeiten an der Herausgabe der „Guardini‐Studien“, um den Priester und Professor Romano Guardini wieder ins öffentliche Bewußtsein zu rücken.

Wer ist Roman Guardini?

1885 wurde der große Denker in Verona, Italien, geboren. Sein Wahlspruch: „Weil GOTT Mensch wurde, darf der Mensch GOTT erkennen.“ 1910 empfängt er die Priesterweihe in Mainz, Deutschland. 1915 promoviert er in Freiburg und wird die Seele der Deutschen Jugendbewegung auf Burg Rothenfels. 1922 habilitiert Guardini an der Uni Bonn, wiederum mit einer Studie zum hl. Bonaventura, um danach an den Universitäten Breslau und Berlin zu lehren.

Vater der Jugend

Aus der Tradition der katholischen Jugendbewegung der Jahrhundert‐Wende heraus strebt Gu ardinis Jugendbewegung „Quickborn“ nach Offenheit, Naturverbundenheit, Einfachheit und Wahrhaftigkeit. Die Jugendlichen leben aus der Erkenntnis heraus, daß zum freien Mensch‐Sein die Gemeinschaft und der christliche Glaube gehören. Volkslieder werden gesungen bei den Wanderungen und Lagerfeuern, ebenso religiöse Lieder, die die Seele immer wieder zu GOTT erheben. Den Mittelpunkt des Arbeitskreises bilden Tagungen auf Burg Ro thenfels mit Interessierten aller Altersstufen, mit Referaten, Gesprächskreisen, musisch‐kreativen Einlagen und Gottesdiensten, die von den Jugendlichen mitgestaltet werden.

Von den Nazis rausgeschmissen

Guardinis Gradlinigkeit und Standhaftigkeit im katholischen Glauben sind großartig. So läßt sich der Geistliche 1935 mit nur 60 Jahren pensionieren, als ihm die Nationalsozialisten erklären, sein christliches Weltbild sei mit der Staats‐Ideologie unvereinbar. An stoß hatte insbesondere Guardinis Meisterwerk „Der Herr“ erweckt sowie seine Schrift „Der Heiland“. Beide Bücher sind auch heute noch Perlen für jeden, der JESUS CHRISTUS näher kennenlernen möchte. Die Kriegsjahre 1943‐1945 verbringt Priester Guardini als Privat‐Lehrer in Mooshausen. Erst nach dem Krieg folgen wieder die Berufungen an die Universitäten Tübingen (1945) und München (1948), wobei er in München auch als Universitäts‐Seelsorger in St. Ludwig wirkt.

Das II. Vatikanum überhöht

Das II. Vatikanum (1962‐1965) vollzieht er nicht mit. Anders als der Jesuit und Professor Karl Rahner (1904‐1984) lehnt Guardini die „Anthropologische Wende“ in der Theologie ab, welche den Menschen mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen in den Mittelpunkt rückt. Stattdessen hält der Professor fest an dem vor‐vatikanischen „Denken von GOTT her“, d. h. an der reinen Ontologie, der „Lehre des Seins“. Denn „GOTT ist die Kraft allen Werdens“, der Erlösung und der Wiederkunft am Ende der Zeiten: „Also sehnt GOTT sich danach, daß die Schöpfung im Menschen zu IHM heimkehre, im Blick, im Wort, in der Bewegung der Liebe, zur Einheit des Himmels – dadurch, daß Sein Wille getan wird. Und der Christ sorgt sich darum, daß dieser Wille auch wirklich getan werde.“

Guardinis Botschaft

Wo GOTTES Wille getan wird – konkretisiert in den 10 Geboten und in JESU Bergpredigt – dort herrschen Liebe, Friede, Seligkeit. Dort strömt der HEILIGE GEIST im gegenseitigen Liebes‐Austausch zwischen Schöpfer und Geschöpf. Der Mensch lebt hier auf Erden in der Entscheidung, für oder gegen GOTTES Willen zu handeln: „Ob ihre göttliche Meisterlichkeit als Ruf und Kraft zur Heimkehr verstanden wird oder aber als Grund, GOTT zu verlassen, das ist die große Lebensfrage, der jeder Mensch unterworfen ist.“

Sr. M. Anja Henkel
Buch: Große Europäer (10 €)

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„Tod für Diktator Ajatollah Ali Chamenei,“ rufen die Massen. Tausende Tote. Das Internet gekappt. Wirtschaftskrise. 40% Inflation. Trump: „Protestiert weiter! Hilfe ist auf dem Weg.“ Trumps Flotten‐Verband ist in der Golfregion zusammengezogen, um den Iran zu zwingen, sein Atom‐Programm aufzugeben.

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Diktator Maduro ist gestürzt, doch erkauft mit dem Bruch des Völkerrechts durch US‐Präsident Donald Trump.

Sogar die AfD‐Spitze kritisiert die US‐Politik gegen Venezuela und Grönland. Alice Weidel: „Verstoß gegen das Wahlversprechen, sich nicht in andere Staaten einzumischen.“ Timo Chrupalla: „Wildwest‐Methoden sind abzulehnen.“ Der nächtliche Militär‐Angriff dauerte etwa 90 Minuten. Videos zeigen mehrere Explosionen. Die Gefangennahme Maduros durch die USA hinterläßt ein politisches Vakuum. Ziel Trumps war, ans Öl zu kommen und „Amerika groß zu machen“ („America first!“).

Was US‐Präsident Donald Trump sich in der amerikanischen Hemisphäre herausnimmt, folgt dem Vorbild des russischen Imperialismus. Mit dem Völkerrecht hat das nichts zu tun.

Buch: Die Blutsauger der Nation. Wie ein entfesselter Kapitalismus uns ruiniert (15 €)

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Das Christentum verweist auf den Glauben und auf zwei weitere Rechtsquellen im Kampf gegen Abtreibung: auf die menschliche Natur und auf die Vernunft.

Denn auch Nicht‐Christen verteidigen das Recht auf Leben und berufen sich dabei auf Vernunft und Natur. Der heutige Kampf, ob eine Frau das Recht hat, ihr ungeborenes Kind vor der Geburt zu töten oder nicht, ist also nicht eine spezifisch christliche Angelegenheit, sondern ein übernatürlicher Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen Vernunft und Unvernunft, zwischen Wahrheit und Lüge. Letztlich steht hinter dem Kampf der willkürliche Umgang mit Sexualität. Langfristig gerät ein Staat, wenn er das Morden von Kindern im Mutterleib („Abtreibung“) zuläßt, in Schwierigkeiten, denn er überaltert und wird unfähig, sich außenpolitisch zu verteidigen, da ihm der Nachwuchs fehlt.

Christen gegen Abtreibung

Christen sehen darüber hinaus durch den Mord an den Ungeborenen ein göttliches Gebot verletzt. „Du sollst nicht morden“, heißt es in den 10 Geboten des Alten Testaments. Um GOTTES Rechte zu verteidigen, führen Christen bei Lebensmärschen ein Kreuz mit sich. Denn am Kreuz hat JESUS CHRISTUS den Teufel besiegt. Der Teufel – ein gefallener Engel, Satan – will seit Urbeginn GOTT das erschaffene Leben streitigmachen. Teuflisch verdreht er das Wort Abtreibung, wenn er es als „Barmherzigkeit“ ausgibt, um Müttern zu „helfen“ und sie „nicht zu überfordern“. In Wahrheit ist jede Abtreibung Sünde. Der Hinweis auf Satan aber ist heute leider selbst unter Christen umstritten, denn viele glauben zwar an Engel, nicht aber an Dämonen. Doch schon Goethe (†1832) läßt im „Faust“ den Mephistopheles auftreten, der den Wahrheits‐Sucher Dr. Faust in Versuchung führt: „Den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er es beim Kragen hätte.“

Und: „Ich bin der Geist, der stets verneint.“ JESUS ist für das Leben und beweist den Sieg des Lebens über den Tod in Seiner eigenen Auferstehung von den Toten. Wohl 50 Mal spricht JESUS vom Teufel als Feind GOTTES, der Menschen zum Bösen zu verführen und zu vernichten sucht: „Menschenmörder von Anbeginn!“ (Joh 8,44) nennt Er ihn und warnt die Pharisäer: „Ihr habt den Teufel zum Vater.“ Und weiter: „Satan ist der Vater der Lüge.“

Politik unter Erfolgsdruck

Wer den Staat absolut setzt und vergöttlicht, GOTT aber nicht kennt, der hält auch die Abtreibungs‐Gesetze in unserem Land für gerechtfertigt. Menschliche Gesetze aber werden ständig verändert, haben keinen Ewigkeitswert, denn Politiker stehen unter Erfolgsdruck, wollen die Mehrheit gewinnen. Deshalb geht es ihnen oft nicht um die Wahrheit oder GOTT: Sie versuchen, sich der Mehrheit anzupassen und geben ungerechten Forderungen nach. Die Mehrheit heute aber will sich ausleben. Dazu zählt auch die Sexualität. Die Verantwortung für dabei gezeugte Kinder wird für sie zum Problem, die sie nicht tragen wollen. Daher der Kindermord unserer Zeit. Die Mehrheit lebt drauflos und läßt die Ungeborenen dafür bluten.

Lebensmärsche wollen auf dieses Problem aufmerksam machen. Durch Gebet und Präsenz in den Straßen versucht auch die CM ein Zeichen gegen das Morden von Babys im Mutterleib zu setzen. Das ist wichtig, damit die öffentliche Meinung allmählich wieder Ehrfurcht vor GOTT und dem Lebens bekommt. Ein kleiner Beitrag im übernatürlichen Kampf zwischen Gut und Böse. Ein Vergelt´s GOTT für jeden, der daran teilnimmt.

Pfr. Winfried Pietrek

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Leib und Seele gehören zusammen. In jeder Faser unseres Körpers pulsiert das Leben unserer mit GOTT verbundenen Seele.

Unsere Hände sind „durchseelt“, das Gesicht jedes Menschen, ja unser ganzer Leib. Was wir tun, tun wir immer mit Leib und Seele. Diese Einheit ist so tief, daß wir uns von bloßer Materie unterscheiden. Nur wer GOTT und die Existenz unserer Seele leugnet, verfällt auf den unnützen Gedanken, z. B. den eigenen Leib nicht beerdigen lassen, sondern zu verbrennen, da das „kostengünstiger“ ist als eine Erd‐Bestattung. Dieser Mensch hat nicht begriffen, daß nicht nur die Seele zum göttlichen Schöpfer zurückkehrt, sondern auch der Leib dereinst verklärt auferstehen wird, wie es in JESUS CHRISTUS sichtbar geworden ist.

Wahrer Gottesdienst

Der Glaube an GOTT und die Existenz der eigenen Seele wirkt sich auch im Gottesdienst aus: Der Leib betet mit. Kniebeuge und Verneigung reißen die Seele mit und zeigen die Demut des Herzens vor GOTT an. Sie geben Ausdruck der tiefen Liebe zu un serem Schöpfer. Alle Religionen kennen die Bedeutung, die ein gebeugter oder gar liegender Körper hat. So wirft sich der Priester am Karfreitag mit den Meßdienern vor dem Gekreuzigten zu Boden. Ehrfurcht vor dem Ge heimnis steckt auch Nicht‐Gläubige und junge Menschen an. Sie übernehmen intuitiv die Herzenshaltung desjenigen, der tief von GOTTES Gegenwart ergriffen ist. Sie erleben, daß andere wirklich tief glauben und nicht nur einen symbolischen Akt vollziehen.

Es haute uns auf die Knie

Vor Jahren hielt ich einen der Besinnungstage für KURIERLeser in Kloster Thuine bei Lingen, im Mutterhaus von heute 850 Franziskanerinnen, die in aller Welt tätig sind. Abends hielten

wir Anbetung vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Unter den Teilnehmern war ein junges evangelisches Ehepaar, das ein eigenartiges Erlebnis hatte. „Als der Pfarrer aus dem goldenen Kästchen auf dem Altar eine Strahlensonne herausholte“, erzählten sie später, „hat es uns von der Bank auf die Knie gehauen.“ Sie hatten ganz vorn gesessen, um alles ge nau verfolgen zu können. Als ich während eines Dankes-Besuches bei der Generaloberin war und davon erzählte, nickte sie nur und sagte: „In der Schwestern‐Kapelle halten wir Ewige Anbetung. So etwas, wie Sie es erlebten, passiert bei uns immer wieder einmal.“

Glaube braucht Stützen

In den USA hat eine Forscherin, so die DT, 850 Katholiken zu ihrem rituellen Verhalten befragt, ebenso zu der damit verbundenen Glaubenstiefe. Von denen, die ehrfürchtige Mundkommunion praktizierten, glaubten viele tief an die Gegenwart CHRISTI in der hl. Hostie, während bei den Hand‐Kommunion‐Empfängern mehrere der Befragten lediglich an eine symbolische Gegenwart CHRISTI glaubten. Sogar die Wandlungsglocken der Meßdiener förderten – nach jener USBefragung – einen tieferen Glauben an die „Real‐Präsenz“ JESU in der hl. Hostie. Auch das Latein in der klassischen Liturgie wirkt als ein „Geheimnis‐Träger“ und verhilft zu tieferem Glauben. Desgleichen fördert auch die Gestaltung des Kirchenraums, z.B. mit dem Aufblick zum Hochaltar, die Ehrfurcht vor GOTT.

Den HEILAND berühren

Daß wir überhaupt den HEILAND in der hl. Hostie während der hl. Kommunion berühren dürfen, ist ein unfaßbar großes Geheimnis und Geschenk. Als Priester bin ich vor dem „Vaterunser“ beim „Hochgebet“ – bei welchem der Priester den Kelch mit dem kostbaren Blut CHRISTI und die heilige Hostie erhebt ‐ immer erschüttert: Ich darf, ja ich muß – nach der liturgischen Ordnung – fünfmal das Zeichen des Kreuzes mit der heiligen Hostie vollziehen, dreimal im Kelch, zweimal außerhalb des Kelches, und bete dabei auf Latein: „Durch IHN und mit IHM und in IHM ist Dir, GOTT, allmächtiger VATER, in der Einheit des HEILIGEN GEISTES alle Ehre und Verherrlichung“. Haut an Haut mit dem verklärten Gekreuzigten JESUS CHRISTUS. Und es folgt die Zustimmung des ganzen Gottesvolkes zu dieser Aufopferung des HERRN durch das AMEN.

Pfr. Winfried Pietrek
Buch: Der Mann, der die Welt verwandelt (10 €)

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Nur jeder fünfte Deutsche meint, Putin wolle Frieden in der Ukraine durch Verhandlungen erreichen.

Die anderen gehen davon aus, daß Rußlands Aggression gegen den Westen nicht zu stoppen ist, da Putin drauf und dran ist, das alte Zarenreich wieder aufleben zu lassen. Drei von fünf Befragten wollen, daß die Ukraine von Deutschland aus weiter unterstützt wird. Und etwa ebenso viele fordern höhere Ausgaben für die deutsche Verteidigung, so die Körber‐Stiftung. Was den 28‐Punkte‐Friedensplan der Amerikaner vom November 2025 betrifft, so erklärt Putins Berater für Außenpolitik, Juri Uschakow: „Die Vorschläge der USA sind nicht konstruktiv. Uns paßt das nicht.“ So gehen die ständigen Luftraum‐Verletzungen durch Rußland im NATO‐Raum weiter. Die Litauer, die russischen Gebieten von zwei Seiten aus am nächsten sind, erleben täglich Sabotage, Angriffe aufs Internet oder Drohnenflüge.

Buch: Schlachtfeld Ukraine (7,90 €)

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Das Wort steht so nicht in der Bibel. Doch die Kirche ist ein lebendiger Organismus, von gegebenen Ämtern bis hin zum Papstamt getragen, zugleich von Betern bewegt, die innig an die Macht der Gnade GOTTES glauben und in ihr leben. Mit JESUS ist Maria Herzstück der Kirche, und deshalb wird sie in allen Jahrhunderten als „Miterlöserin“ verstanden. Denn ohne Maria hätten wir JESUS nicht.

Manche Christen befürchten dennoch: Wird Maria Miterlöserin genannt, würde JESUS, dem einzigen Erlöser der Welt, Abbruch getan. Doch im Gegenteil: GOTT ist so groß, daß auch Sein Spiegelbild in den Geschöpfen, den Geheiligten, Seine Größe widerspiegelt. Um so mehr in Maria. Schon Kirchenvater Augustinus (†430) schreibt, Maria habe durch ihre Liebe mitgewirkt, daß die Gläubigen in der Kirche geboren werden. Marias Ja-Wort ist „einzigartig“, wie das II.Vatikanische Konzil (1962-1965) feststellt. Davon überzeugt war auch der belgische Kardinal Mercier, der vor genau 100 Jahren (1926) gemeinsam mit den Bischöfen Belgiens erbat, den bestehenden Glauben durch einen Glaubenssatz, durch ein Dogma, zu festigen. Also Maria als „Mittlerin aller Gnaden“ zu verkünden. Papst Benedikt XV. (†1922) führte 1921 wahlweise das Fest unter diesem Namen ein. Denn Maria wurde nicht nur passiv von GOTT benutzt, sondern hat frei zum Heil der Menschen mitgewirkt. Die Akten des letzten Konzils vermerken ausdrücklich: „Mit Rücksicht auf die Protestanten“ habe das Konzil diesen „wahrhaftigsten“ Ausdruck nicht gebraucht. Doch Diplomatie darf den Glaubensfluß nie hemmen. Schon Johannes Paul II. betitelte 1997 eine seiner Predigten: „Maria als einzigartige Mitwirkerin an der Erlösung“. Der Namensvorgänger des jetzigen Papstes, Leo XIII. (1878-1903), überschrieb ein Ablaßgebet „Miterlöserin des MenschenGeschlechtes“. Und der Konvertit Kardinal Henry Newman (†1890) verteidigte öffentlich den Ehrentitel „Miterlöserin“ gegen einen Anglikaner. Schon 431, als das Konzil von Ephesus den Jahrhunderte alten Titel „Gottesmutter“ verpflichtend verkündete, gab es Mißverständnisse. Doch Glaubenshürden, die nicht zu umgehen sind, können zu tieferem Glauben führen. Benedikt XVI. rief 2010 in Fatima Maria als „Mittlerin der Gnaden“ an. Wie Professor Manfred Hauke feststellt, fügte Benedikt hinzu: Maria sei „vollständig eingetaucht in die eine universelle Mittlerschaft CHRISTI“.

Sr. Maria Anja
Buch: Maria. Das Leben der allerseligsten Jungfrau (15 €)

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„Mit über 400.000 Zuschauern seit Kinostart am 14. November hat sich der Film über das Heiligste Herz Jesu in Frankreich unerwarteterweise zu einem Kassenschlager entwickelt“, berichtet OSV‐News.

Der Film konzentriert sich auf die kirchlich anerkannten Erscheinungen JESU vor einer französischen Ordensfrau, der heiligen Margareta Maria Alacoque. Zwischen 1673 und 1675 zeigte ER ihr in Paray‐le‐Monial Sein Herz und bat um das Einfügen der Herz-JESU‐Freitage in den liturgischen Kalender. Sühne und Liebe fordert JESUS. Der Film, der anläßlich des 350. Jahrestages der Erscheinungen produziert wur de, kombiniert Historie, Zeugenaussagen und fachkundige Analysen. Die Regisseure des Films, Steven und Sabrina Gunnell, wurden nach ihrem Besuch des Wallfahrtsortes in Burgund zu diesem Film inspiriert. Sogar die große französische Tageszeitung „Le Figaro“ widmete dem Film eine ganze Zeitungsseite. Sie beschrieb ihn als eine Art Volkskatechismus mit missionarischer Dimension.

Buch: Mit den Heiligen durchs Jahr (10 €)

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Seit 1901 werden Nobel-Preise verliehen: Fünf in Stockholm (für Physik, Chemie, Medizin, Wirtschaft und Literatur) und der Friedens-Nobel-Preis in Oslo. Der Stifter der Preise, Alfred Nobel, hatte es mit seinen 355 Patenten zu großem Erfolg gebracht.

2025 ging der Friedenspreis an Maria Corina Machado, Venezuela. Schon im ersten Jahr der Nobel‐Preise 1901 erhielten zwei Deutsche die Auszeichnung: Der durch die Röntgen‐Strahlen weltbekannte Conrad Röntgen (†1923), der als Physiker die elektromagnetischen Wellen entdeckt hatte. Und Emil Behring († 1917), der für eine Serum‐Therapie gegen Diphtherie geehrt wur de. Bis 1933 stand Deutschland in dem Ruf, die führende Wissenschafts‐Nation zu sein. So erhielt Albert Einstein († 1955) 1921 den Nobel‐Preis für die Entdeckung des photoelektrischen Effekts. Weltberühmt wurde er durch seine „Relativitäts‐Theorie“.

Zum Nutzen der Menschheit

Die Nobel‐Preise werden an diejenigen Forscher vergeben, welche „im verflossenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht haben“. Mit dem Friedens‐Nobel‐Preis ausgezeichnet werden soll, wer „am meisten oder besten für die Verbrüderung der Völker gewirkt hat“. 2024 wurden die Überlebenden von Hiroshima und Nagasaki ausgezeichnet.

Der Preis als Überraschung

Keiner darf sich selbst für den Preis vorschlagen, wie es US‐Präsident Trump kürzlich getan hat. Er rühmte sich, 2025 sieben Kriege weltweit beendet zu haben, und gab an, eine Nicht‐Verleihung des Friedens‐Nobel‐Preises an die USA käme einer „Beleidigung“ gleich. Preise und Auszeichnungen aber sind eine Ehre, die sich keiner erzwingen kann. Der Immunforscher Fred Ramsdell z.B., der 2025 den Nobel‐Preis für Medizin verliehen bekam, befand sich gerade mit seiner Frau beim Campen, als diese beim Lesen der SMS laut zu schreien anfing. Ramsdell dachte, seine Frau habe einen Grizzlybären gesehen, doch diese teilte ihm mit: „Du hast den Nobelpreis gewonnen!“ Ähnlich bei dem Quanten‐Forscher John Martinis, der bereits abends im Bett eingeschlafen war, als mehrere Anrufe kamen, die seine Frau für ihn entgegennahm. Glücklich über diesen Umstand teilte John Martinis der Presse später mit: „Meine Frau ist sehr gut zu mir, sie hat mich ein paar Stunden lang nicht geweckt, denn sie weiß, daß ich meinen Schlaf brauche.“

Der Friedens‐Nobel‐Preis 2025

Die 58‐jährige Maria Corina Machado trat seit Jahren unter Lebensgefahr gegen Diktator Maduro auf und kämpft bis heute für einen Rechtsstaat in Venezuela. Ihre Anhänger feiern sie als „La Libertadora“, als „Befreierin“. Um den Hals trägt sie den Rosenkranz. Ihre Kinder hat sie schon 2002 in die USA geschickt, da sie und ihre Familie unter ständigen Mord‐Drohungen litten. Viele Oppositionelle sitzen be reits im Gefängnis. Mutig aber bleibt Maria Machado im Land. Jeder Nobel‐Preis ist mit einer hohen Geldsumme als Geschenk an den Träger verbunden. Die Friedens‐Nobel‐Preisträgerin von 1979, Mutter Teresa († 1997), war die Einzige, die zwar zur Entgegennahme des Preises anreiste, dann aber das Fest‐Bankett ausfallen ließ, um stattdessen die Gelder für ihre Armen in Kalkutta mitzunehmen.

Ohne GOTT kein Friede

Bei all dem dürfen wir aber nicht vergessen: GOTT allein ist der wahre Frieden. Das bezeugen alle Heiligen. Ohne Gebet kein Friede. JESUS verspricht: „MEINEN Frieden gebe ICH euch. Aber nicht, wie die Welt ihn gibt.“ (Joh 14,27) Denn der Friede mit GOTT und den Mitmenschen beginnt zu Hause in unseren eigenen Herzen.

Sr. M. Anja Henkel
CM‐Antiquariat: Das Geheimnis von Fatima (15 €)

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