Am 17. Oktober 2026 starten wir um 14.00 Uhr am Rathaus in MINDEN.
Jeder einzelne Teilnehmer ist wichtig. Bitte bringen Sie Freunde und Bekannte mit.
Mit GOTT für die Ungeborenen!
CM‐Spenden‐Konto:
IBAN: DE25 4166 0124 0749 700 500
BIC: GENODEM1LPS
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Der finnische orthodoxe Metropolit Elia widersprach dem Moskauer Patriarchen Kyrill, da dieser Atomwaffen religiös rechtfertigt. Und das im Zusammenhang mit dem friedfertigen russischen Heiligen Seraphim von Sarow.
Der finnische Metropolit Elia stellt klar: „Die Kirche darf nicht dazu benutzt werden, Massenvernichtungswaffen zu legitimieren.“ Dabei bezog er sich auf die jüngste Predigt des Moskauer Patriarchen Kyrill bei dessen Festgottesdienst im Sarow‐Kloster in Diwejewo, wo Kyrill argumentierte: „Die Entwicklung einer so mächtigen Waffe an diesem Ort war kein Zufall, sondern kam zustande auch durch die Gebete unseres verehrten und gottesfürchtigen Vaters Seraphim von Sarow.“ Der Primas der Orthodoxen Kirche in Finnland wies diese Interpretation zurück als „politische Agenda“. Stattdessen er in nerte er an die Worte des Heiligen: „Erlangt Seelenfrieden! Und Tausende um euch herum werden gerettet werden.“ Hier ein Blick auf die Geschichte des Sarow‐Klosters während der Sowjetzeit: Moskau schloß das Kloster 1927, verfolgte die Mönche und ließ sie hinrichten. Da nach nutzten es die Sowjets als Heim für obdachlose Kinder, später als Gefangenenlager und schließlich als Atomforschungszentrum, wo auch die erste Atombombe der Sowjetunion ent wickelt wurde. Seit 1917 untersteht die „Finnisch Orthodoxe Kirche“ nicht mehr dem Moskauer Patriarchat, sondern hat sich 1923 dem Ökumenischen Patriarchat von Konstantinopel angeschlossen. Sie lehnt den AngriffsKrieg Moskaus auf die Ukraine ab. „Wenn Kyrill in der Sprache der Politik von GOTT spricht, verkündet er nicht mehr die Botschaft des Evangeliums, sondern eine staatliche Position“, erklärte Erzbischof Elia. „Die Orthodoxe Kirche betet in jeder Göttlichen Liturgie für den Frieden der ganzen Welt, nicht für den Sieg irgendeiner Armee.“
CM‐Antiquariat: Nostradamus und der Atomkrieg (15 €)
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Kaiser Barbarossa erwartet die Äbtissin in seiner Pfalz in Ingelheim. Seit 17 Jahren befindet er sich im Streit mit Papst Alexander III..
Es ist das Jahr 1163. Kaiser Friedrich I. Barbarossa unterstützt nacheinander vier Gegenpäpste: Viktor IV., Paschalis III., Kalixt III. und Innozenz III. Europa leidet unter dem Schisma von 1159, welches nach dem Tod Papst Hadrians IV. ausgebrochen war. Nach der Wahl von Papst Alexander III., der die Unabhängigkeit der Kirche betonte, wählten Gegner Viktor IV. zum Gegenpapst, der die Interessen der Kirche den Interessen des Kaisers unterordnete. Diese Haltung der Gegenpäpste verurteilt Hildegard von Bingen scharf: „GOTT wird ein Strafgericht über Dich kommen lassen!“ Der Kaiser hört der Ordensfrau lange zu und stellt auf dem Hoftag zu Mainz im selben Jahr einen Schutzbrief für ihr Kloster aus. Wieder zu Hause auf dem Rupertsberg bei Bingen schreibt sie ihm zur Bekräftigung: „Du, König, regiere mit dem Zepter der Barmherzigkeit, damit Du nicht einst angeklagt wirst vor GOTT!“ Zeit vergeht. Dann endlich der Friede von Venedig 1177. Kaiser Friedrich I. Barbarossa muß Alexander III. als rechtmäßigen Papst anerkennen. Das Schisma ist beendet.
Für die Benediktinerin Hildegard sind die Bibel und die Regel des hl. Benedikt am wichtigsten. Für ihr Kloster schreibt sie ein Mysterienspiel, komponiert 70 lateinische Choräle, dichtet Lieder, schreibt Erklärungen zu den Evangelien und steht im Briefwechsel mit Päpsten, Bischöfen, Königen und kleinen Leuten. Um vor der Lauheit des Glaubens zu warnen, wandert sie zu Fuß bis Metz und Trier und predigt auf Marktplätzen. „Buße statt Vergnügen“ ist ihre Botschaft. 1165 gründet sie das Tochter‐Kloster Eibingen bei Rüdesheim, ausgestattet mit einem eigenen RöhrenSystem für frisches Wasser. Äbtissin Hildegard ist zugleich die größte Ärztin und Natur‐Forscherin ihres Jahrhunderts. Sie kennt Heilkräuter, Tiere und die Medizin des Volkes. Hunderten kann sie mit ihrem Kräutergarten an der Klosterpforte helfen. Ihre Ab handlung „Prophetissa Teutonica“ ist das erste systematische Werk über Naturheilkunde in Europa.
Hildegard wird auch von bösen Geistern gepeinigt. Neben all den anderen körperlichen Leiden und Krankheiten, die sie zeitlebens heimsuchen. So hört sie die Dämonen sagen: „Laßt sie an GOTT zweifeln und IHN lästern, weil sie so leiden muß!“ Doch die Heilige gibt nicht nach. Demütig antwortet sie GOTT: „Was DU über mich kommen läßt, ist gut. Ich habe all das verdient.“ Dann der Streit mit dem Mainzer Domkapitel: Als ein junger Edelmann stirbt, wird er mit Hildegard Erlaubnis auf dem Klosterfriedhof beigesetzt. Was Hildegard allerdings nicht wußte, ist, daß sich der Verstorbene im Kirchenbann befand, also laut Kirchenrecht nicht bestattet werden durfte. Hildegard weigert sich jedoch, den Mann wieder ausgraben zu lassen, denn sie hält an der Heiligkeit der Grabesruhe fest. Mainz verhängt das Interdikt über das Kloster als Strafe: Kein Glockengeläut mehr, keine Heilige Messe, keine Beichte mehr auf dem Rupertsberg. Doch die Äbtissin bleibt unbeugsam. Nach einem Jahr gibt Mainz nach und hebt das Interdikt auf. Als sie 1179 mit 81 Jahren stirbt, leuchten am Himmel zwei Regenbogen auf, die sich kreuzen, im Zentrum ein heller Mond und ein rotes Kreuz, umgeben von vielen bunten Kreisen, die gleichfalls ein Kreuz tragen.
Sr. M. Anja Henkel
Buch: Mit den Heiligen durchs Jahr (10 €)
Die geplante Sitzung für den November ist abgesagt. Die vorab gebuchten Hotelzimmer wurden storniert. Denn: Papst Leo XIV. hat die Satzung des ultra‐liberalen und anti‐lehramtlichen deutschen „Synodalen Weges“ bislang nicht gebilligt. „Es steht völlig in den Sternen, ob und wann noch eine Antwort aus Rom zu erwarten ist“, so Domradio‐Redakteur Renardo Schlegelmilch.
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Sobald Menschen „sein wollen wie GOTT“, beginnt der Krieg (1 Mos 3,5).
Die Motive sind vielfältig, aber zweitrangig: Der eine will „Frieden“ schaffen, indem er Krieg beginnt. Wir denken dabei an die gut gemeinten, aber naiven Reden von US-Präsident Donald Trump 2026. Ein Flächenbrand im Nahen Osten ist die Folge. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Der andere will „erlittenes Unrecht wieder gut machen“. Wir denken an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der nicht nur in der Ukraine 2022 einmarschiert ist, um das Sowjet-Territorium „wiederherzustellen“. Inzwischen schlägt der Krieg auf Moskau zurück. Moskau und seine ÖlRaffinerien stehen unter Flammen. Dann wiederum gibt es Menschen, die vom Stolz und Ehrsucht getrieben sind: Zum Beispiel das Staatsoberhaupt von Nord-Korea Kim, der 2026 sein Land zur „Atom-Macht“ erklärte. Oder der chinesische Staatsführer Xi, der seit mehreren Jahren vor den Küsten Taiwans aufmarschiert. Die Bibel kennt die Seele der Menschen. Daher setzt sie in das Buch Genesis den Brudermord Kains: Aus Eifersucht erschlägt er seinen Bruder Abel, weil JAHWE dessen Opfer angenommen hatte, aber nicht seins. Gewalt gebiert neue Gewalt. Wo ist also der Ausweg? Im Herzen der Menschen und in der Demut. JESUS lehrt als einziger Prediger die Feindesliebe: „Liebet eure Feinde! Segnet die, die euch verfolgen!“ Siehe die Bergpredigt. „Selig die Friedfertigen, denn ihnen gehört das Himmelreich!“ Er selbst schweigt „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“, als die orthodoxen Juden und die römische Besatzungsmacht IHN ans Kreuz schlagen. JESUS lebt es vor, wie wir mit Unrecht umzugehen haben. „Wenn einer dir auf die rechte Wange schlägt, halte ihm die linke hin!“ Frieden muß eropfert werden. Und im Gebet erfleht werden. Daran kommt niemand vorbei, der in das Himmelreich eingehen möchte. „Durch Seine Wunden sind wir geheilt“, schreibt schon der Prophet Jesaja tausend Jahre vor CHRISTUS (Jes 53,5). Der heilige Paulus stimmt ein: „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid allen gegenüber auf Gutes bedacht“ (Röm 12,17). Krieg ist immer Sünde. Wir haben als Christen diese Liebe JESU vorzuleben und auszubreiten, um es nicht zur Eskalation der Bosheit kommen zu lassen.
Sr. M. Anja Henkel
Buch: Christus heute begegnen (10 €)
Israel liegt in der Reichweite von iranischen und US‐Raketen. Seit der Beerdigung des iranischen Ajatollah Chamenei im Juli 2026 steht die Golfregion unter Feuer. Mitten darin der Felsendom in Jerusalem mit seiner Goldkuppel, das muslimische Herrschafts‐Symbol.
Der Felsendom wird heute vom Islam verwaltet, doch zur Zeit Kaiser Konstantins (†337) stand dort eine katholische Kirche. Die Goldkuppel des Kuppelbaus ist riesig mit ihren 11,5 Metern Höhe und 20,40 Metern Breite. Von dem Felsen, auf welchem er steht, soll – laut muslimischer Tradition – der Prophet Mohammed (†632) in den Himmel aufgefahren sein. Für Juden und Christen ist der Felsen von religiöser Bedeutung, weil hier der Patriarch Abraham (ca. 2000 v. CHR.) eine Opferstätte errichtete.
Heute dient der Felsendom den Muslimen als religiöses Heiligtum zum „Schutz des heiligen Felsens“. Ist also eine historische Stätte, nicht eine Moschee. Neben dem Felsendom steht die Al Aksa Moschee auf dem Tempelberg, die die wichtigste Moschee der Muslime in Jerusalem ist, gebaut 717 n. CHR.. Der acht‐eckige, imposante Felsdendom wiederum wurde zwischen 687 und 691 durch Kalif Abd el‐Malik errichtet. 1545 fügte Kalif Suleiman I. blaue Fliesen hinzu. 1993 spendete der jordanische König Hussein 80 kg Blattgold für die Kuppel. Der Eingang zum Tempelberg, auf welchem der imposante Felsendom steht, befindet sich an der Sicherheits‐Kontrolle nahe der jüdischen Klagemauer. Touristen und Besucher werden kontrolliert und dürfen die Fahne Israels oder christliche Kreuze nicht mitbringen. Männer müssen lange Hosen und Frauen ein Kopftuch tragen.
Im Mittelalter gelang es den Christen während der Kreuzzüge, den Tempelberg zu erobern. Die Kreuzritter nahmen dabei 1099 auch den muslimischen Felsendom in Besitz. Sie nannten ihn „Templum Domini“ und nutzten ihn als christliche Kirche. Auf dem Felsen stellten sie einen Marmor‐Altar auf, auf der Spitze der Gold‐Kuppel brachten sie ein goldenes Kreuz an. An Ostern 1141 weihten der Patriarch von Limoges und der Patriarch von Antiochia den Felsendom zum christlichen Gotteshaus. Doch schon 1187 eroberten die Muslime unter Sultan Saladin Jerusalem und den Tempelberg zurück. Das Gold‐Kreuz rissen sie von der Kuppel des Doms herunter, beseitigten den christlichen Altar und reinigten den Felsen rituell mit Parfüm.
Auch für die Juden ist der Ort, wo der Felsendom steht, bis heute von großer religiöser Bedeutung. Nicht nur, weil Abraham dort seine Opferstätte aufbaute, sondern auch weil der jüdische König Salomo (†930 v. CHR.) hier den ersten jüdischen Tempel für JAHWE baute zur Unterbringung der Bundeslade und als Ort des Gebetes und Opfers. Neben dem riesigen Tempel errichtete Salomo seinen Königs‐Palast, so daß er Jerusalem als Reichshauptstadt ausbaute und zur Blüte brachte. Mehr als tausend Jahre war Jerusalem das Zentrum des Judentums in und außerhalb Israels. Erst unter den Römern wurde der jüdische Tempel 70 n. CHR. durch den Feldherrn Titus zerstört, als dieser den Aufstand gegen die römische Besatzungsmacht nie derschlug. JESUS selbst hatte den Untergang vorausgesehen und über die Stadt Jerusalem geweint, weil die Juden IHN nicht als Messias erkannt hatten.
Der Iran, die Hamas und die Hibollah bombardieren derzeit Israel, um im Sinne des Koran die sogenannten „Feinde des Islam“ auszulöschen. Noch in der Gründungsnacht des Staates Israel 1948 erklärten die arabischen Nachbarn Israel den Krieg. Die „völlige Vernichtung Israels“ steht in der Satzung von Hamas und Hisbollah. Israel und dessen Verbündeter Amerika wiederum bombardieren den Iran und dessen Verbündete, um den Iran auszulöschen. Die Voraussage eines katholischen Priesters lautet: „Wenn der Felsendom brennt, brennt auch Deutschland über Nacht.“
Sr. M. Anja Henkel
CM‐Antiquariat: Prophezeiungen zum 3. Weltkrieg bis an die Schwelle des 3. Jahrtausends (15 €)
Offener Brief an Frau Anne König, direkt gewählte CDU‐Bundestags‐Abgeordnete
Sehr geehrte Frau König,
Sie (42) haben den Mut, öffentlich festzustellen: Jahr für Jahr verdienen Bordelle in Deutschland schätzungsweise 14 Milliarden Euro. Täglich zahlen dort – laut Familien‐Ministerium – 1,2 Millionen Männer für „sexuelle Dienstleistungen“. Das ist Mißbrauch an Zehntausenden von Frauen, die finanziell und emotional von den Bordell‐Besitzern abhängig sind. Die Bibel verurteilt Prostitution aufs Schärfste. Die Juden im Alten Testament steinigten Frauen, die Ehebruch begingen und grenzten Prostituierte aus der Gesellschaft aus. JESUS geht anders vor: ER berührt das Herz der Maria Magdalena, gewinnt das ihre, bis sie sich weinend zu Seinen Füßen wirft, um Vergebung bittet und JESU Füße als Dank mit ihren Haaren salbt. Danach führt sie ein ehrbares Leben in der Nachfolge JESU. Auch heute geht es um das seelische und leibliche Wohl der Frauen in Bordellen, die oft aus Unwissenheit oder finanzieller Not ihren Körper verkaufen. Kein Staat darf das dulden. Prostitution gehört gesetzlich verboten, Bordelle abgeschafft. Dazu braucht es wieder eine Lobby in unserer Zeit. Sie, Frau König, sprechen es offen aus: Sex‐Sucht ist das große Thema unserer Zeit. Wo der Glaube an GOTT fehlt, setzt die Selbst‐Befriedigung ein. Diese aber ist krankhaft. Sie, Frau König, nennen Zahlen: Zehn Sex‐Süchtige am Tag pro Frau führen diese Frauen zum Alkoholismus, zur Einnahme von Medikamenten und Drogen, damit sie ihre Knechtschaft „überleben“. Genau wie Sie fordern wir für Deutschland die Bestrafung von Bordell‐Besitzern.
Ihre KURIER‐Redaktion
CM‐Antiquariat: Anneliese Michel und ihre Dämonen (15 €)
„Myriaden mal Myriaden“ von Engeln existieren, stellt die Apokalypse fest (5,11), ebenso Prophet Daniel (7,1ß). Alle Völker berichten von Erlebnissen mit reinen oder unreinen Geistern. Ursprünglich sind alle als Boten GOTTES erschaffen, IHM zu Ehren und um IHM zu dienen.
Dafür brauchen Engel keine Flügel. Diese stellen nur symbolisch dar, daß sie nicht an Raum und Zeit gebunden sind, auch wenn sie in körperlicher Form erscheinen können. Dabei drückt ein kindliches Aussehen ihre Unschuld aus. Das Glück der Engel-Natur ist übernatürlich, überstrahlt von der ihnen durch JESUS geschenkten Seligkeit, GOTT schauen zu dürfen. Doch wer von ihnen sich aus Stolz weigerte, GOTT zu gehorchen, wurde aus dem Himmel ausgestoßen (Lk 10,18).
Wer treu blieb, ist ein ewiger Lobpreis GOTTES: Die Gruppe der Seraphim, Cherubim und Throne – der Herrschaften, Gewalten und Mächte – der Fürsten, Erzengel und Engel. Sie alle sind lebensnah zugleich mit der irdischen Schöpfung verbunden. Auch Nationen haben ihre Schutzengel. Auch Bischöfe, Priester, Diakone bedürfen besonderen Schutzes ihrer Aufgaben wegen, ebenso Staatsmänner, Eltern, Lehrer, Sterbende. Sie alle können aber nur geschützt sein, wenn sie auch ihr persönliches Ja zu GOTTES Willen sagen. Und wenn sie ihren heiligen Engel grüßen, ehren und auf seine Einsprechungen achten.
Die gefallenen Engel (Dämonen) und den Teufel, Luzifer, hält der hl. Petrus für so gefährlich, daß er sie mit einem umherschweifenden „Löwen“ vergleicht, „der sucht, den zu töten, den er verschlingen kann“ (1 Petr 5,8). Bis zum Jüngsten Gericht können die gefallenen Engel, die Dämonen, die Hölle verlassen. Ihre Bösartigkeit und Heimtücke dürfte jeder echte Beter schon zu spüren bekommen haben. Die Apokalypse stellt sogar vom Sturz des Luzifer fest: „Sein Schweif fegte den dritten Teil der Sterne des Himmels weg“ (12,4). Die Tragödie der verdunkelten Engel: Als rein geistige Wesen sahen sie die Konsequenzen voraus und haben nun für immer selbstherrlich ihren Willen auf das Böse gerichtet. Auch die Dämonen „glauben“ an GOTT (Jak 2,19), suchen IHN dennoch zu berauben, leugnen aber die Dreieinigkeit, denn sonst müßten sie den GOTT-Menschen, ihnen Seiner menschlichen Natur nach unterlegen, anbeten. Stattdessen wirken sie falsche „Wunder“ und „Voraussagen“. Im kirchlich anerkannten Marien-Erscheinungs-Ort Lourdes (1858) zum Beispiel behaupteten neidische Kinder, genau wie die Seherin, die hl. Bernadette Soubirous, gleichfalls Erscheinungen der Muttergottes gesehen zu haben. Sie sind verführt von Dämonen. Der hl. Jakobus ermahnt alle Katholiken immer wieder: „Widersteht dem Teufel, so wird er von euch fliehen!“ (4,7). In besonderer Weise sind dagegen die heiligen, guten Engel beim heiligen Meßopfer anwesend. Im GLORIA und SANCTUS vereinigen sie ihre Gesänge mit den unseren als Vorbereitung für die ewige Seligkeit.
Pfr.Winfried Pietrek
Buch: Das kleine Buch der Engel (10 €)
Ein Großteil der Bevölkerung in Deutschland gehört keiner Konfession an. Christen sind etwa 48%.
Die größte Gruppe sind die Gläubigen der Römisch‐Katholischen Kirche (23%). Rund 21% sind evangelisch und 5% orthodox bzw. freikirchlich. Die Konfessionslosen mit ca. 47% bilden mittlerweile neben den Christen die größte gesellschaftliche Gruppe. Der Islam ist nach dem Christentum die zweitgrößte Glaubensrichtung in Deutschland.„Wir haben zu viele christliche Feiertage“, sagt hingegen Michael Wladarsch, Vorsitzender des Bundes für Geistesfreiheit Bayern, und Vorstandsmitglied des Zentralrats der Konfessionsfreien. Angesichts der gesellschaftlichen Entwicklung dürften maximal die Hälfte der Feiertage christlich sein – tendenziell sogar weniger. Aber: Eine Welt ohne Kirche ist keine Lösung. Eine starke Kirchengemeinschaft, die Nächstenliebe und den Glauben an das Gute vertritt, ist ein dringend be nötigtes Gegengewicht zu allen beängstigenden Entwicklungen in der Welt.
CM‐Antiquariat: Seelow 1945. Die Entscheidungsschlacht an der Oder (15 €)
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Um unser Leben richtig zu verstehen, müssen wir uns bewußtmachen: Wir sind in das Drama des Heils einbezogen. Das ist die entscheidendste Wirklichkeit inmitten der Existenz dieser Welt.
Dieses Drama ist ein Geschehen auf Leben und Tod. Das dramatische Spiel ist nicht nur eine vordergründige Kette von Ereignissen auf der Bühne des Lebens, sondern entscheidend für alle Ewigkeit. Es genügt nicht, als Zuschauer in der ersten Reihe zu sitzen, sondern wir haben, ob uns das schmeckt oder nicht, persönlich mitzuwirken im unaufhörlichen Spiel des Lebens hin zu Heil oder Unheil.
Das Ereignis geht im Innersten jedes Menschen vor sich: In seiner Entscheidung für gut oder böse, für sachgerecht oder sinnlos, für egoistisch oder selbstlos. Viele lassen sich ablenken vom Drama und stellen zweitrangige Wirklichkeiten in die Mitte ihres Lebens. Vergeblich! Dem wahren Drama des Lebens kann keiner ausweichen. Er kann es verdrängen oder übertünchen. Doch dabei täuscht er sich selbst. Denn wir sind unlösbar mit GOTTES Schöpfungsordnung verbunden: Wir können sie nur bejahen oder mit ihrer Ablehnung zerstören. Erst wo diese Wahrheit auf dem Grund einer Seele Wurzeln ge schlagen hat, erst dort fängt einer wahrhaft an zu leben. Er flüchtet nicht mehr vor dem Drama.
Das alles ist nicht abhängig vom Grad der Intelligenz, den der Einzelne mitbekommen und erworben hat, sondern vom Grad seiner Liebe zur Wahrheit. Dieses echte Leben kann sich in jedem vollziehen, dessen Wille die Majestät des Schöpfers beharrlich anfleht. Die dem Geschöpf auf Erden überlassene Zeit vordringlich für sich selbst zu gebrauchen, ist ein Fallstrick. Wir haben sie zuerst dem zu überlassen, der dieses Lebensdrama unaufhörlich in Gang hält, weil er unsere Würde und Freiheit achtet: Zu Seiner Ehre und zu unserer Freude, unserem Heil. Dabei haben wir uns an die Bedingungen zu halten, die der Schöpfer in Seine Schöpfung, in uns, hineingelegt hat. Sie sind unlösbar in das Drama des Heils einbezogen, gleich an welchen Strand jemand geworfen ist. Der Kompaß des Gewissens ist letztlich unlösbar eingegossen.
Jeder von uns neigt dazu, sein eigenes Drama zu spielen, indem er sein Lebensboot an brüchigen Pfeilern festmacht: An seiner Begabung oder an seinem Besitz, an seinem Lebensalter oder an seiner Gesundheit, an dem Beifall, den er erheischt, oder an seinem – vermeintlichen – SeelenFortschritt. Der wirkliche Gradmesser des Dramas aber ist der GOTT‐Mensch, an dem unser ge samtes Leben festzumachen ist, und zwar inmitten der Aufgaben, die uns JESUS persönlich stellt. Dabei haben wir hinzunehmen, daß die Größe oder Winzigkeit unserer Güte‐Fähigkeit uns letztlich verborgen bleibt, ein immerwährender Ansporn, mehr zu lieben. Nur kleine Zeichen existieren, in welchem Akt des Dramas wir uns befinden.
Es muß uns genügen, uns in der Hand JESU geborgen zu wissen, indem wir Seine großen Hilfsmittel, die Sakramente, gebrauchen. Sie müssen allerdings vom Allerwichtigsten durchdrungen sein, vom Gespräch mit JESUS, vom Gebet. Selbst Petrus wäre auf Seinem nächtlichen Gang übers Wasser (Mt 14,28) verloren gewesen ohne seinen Ausruf: „HERR, rette mich!“ Petrus hatte allerdings zuvor zu dem gesagt, den er äußerlich noch nicht erkannte: „Herr, wenn Du es bist, so befiehl, daß ich auf dem Wasser zu Dir komme!“
Unermüdlich ist JESUS bemüht, uns aus den Verwicklungen dieses Lebens zu retten. Denn GOTT ist der entscheidende Mitspieler im Drama des Heils. Das darf uns mit tiefem Vertrauen erfüllen. Angst ist Enge, Ausweglosigkeit. GOTT will uns führen. Das ist IHM sogar Sein Liebstes wert, Seinen Sohn. Wer aus dieser Zuversicht heraus sein Leben führt, ist mitten im Sturm geborgen. Wie es vorausgesagt wurde: „Keinem von euch wird auch nur ein Haar verlorengehen“ (Apg 27, 34).
Pfr. Winfried Pietrek
Buch: Himmelsleiter (10 €)