Wenn der Felsendom brennt

Israel liegt in der Reichweite von iranischen und US‐Raketen. Seit der Beerdigung des iranischen Ajatollah Chamenei im Juli 2026 steht die Golfregion unter Feuer. Mitten darin der Felsendom in Jerusalem mit seiner Goldkuppel, das muslimische Herrschafts‐Symbol.

Der Felsendom wird heute vom Islam verwaltet, doch zur Zeit Kaiser Konstantins (†337) stand dort eine katholische Kirche. Die Goldkuppel des Kuppelbaus ist riesig mit ihren 11,5 Metern Höhe und 20,40 Metern Breite. Von dem Felsen, auf welchem er steht, soll – laut muslimischer Tradition – der Prophet Mohammed (†632) in den Himmel aufgefahren sein. Für Juden und Christen ist der Felsen von religiöser Bedeutung, weil hier der Patriarch Abraham (ca. 2000 v. CHR.) eine Opferstätte errichtete.

Wahrzeichen des Islam

Heute dient der Felsendom den Muslimen als religiöses Heiligtum zum „Schutz des heiligen Felsens“. Ist also eine historische Stätte, nicht eine Moschee. Neben dem Felsendom steht die Al Aksa Moschee auf dem Tempelberg, die die wichtigste Moschee der Muslime in Jerusalem ist, gebaut 717 n. CHR.. Der acht‐eckige, imposante Felsdendom wiederum wurde zwischen 687 und 691 durch Kalif Abd el‐Malik errichtet. 1545 fügte Kalif Suleiman I. blaue Fliesen hinzu. 1993 spendete der jordanische König Hussein 80 kg Blattgold für die Kuppel. Der Eingang zum Tempelberg, auf welchem der imposante Felsendom steht, befindet sich an der Sicherheits‐Kontrolle nahe der jüdischen Klagemauer. Touristen und Besucher werden kontrolliert und dürfen die Fahne Israels oder christliche Kreuze nicht mitbringen. Männer müssen lange Hosen und Frauen ein Kopftuch tragen.

Christen im Felsendom

Im Mittelalter gelang es den Christen während der Kreuzzüge, den Tempelberg zu erobern. Die Kreuzritter nahmen dabei 1099 auch den muslimischen Felsendom in Besitz. Sie nannten ihn „Templum Domini“ und nutzten ihn als christliche Kirche. Auf dem Felsen stellten sie einen Marmor‐Altar auf, auf der Spitze der Gold‐Kuppel brachten sie ein goldenes Kreuz an. An Ostern 1141 weihten der Patriarch von Limoges und der Patriarch von Antiochia den Felsendom zum christlichen Gotteshaus. Doch schon 1187 eroberten die Muslime unter Sultan Saladin Jerusalem und den Tempelberg zurück. Das Gold‐Kreuz rissen sie von der Kuppel des Doms herunter, beseitigten den christlichen Altar und reinigten den Felsen rituell mit Parfüm.

Der Tempel des Judentums

Auch für die Juden ist der Ort, wo der Felsendom steht, bis heute von großer religiöser Bedeutung. Nicht nur, weil Abraham dort seine Opferstätte aufbaute, sondern auch weil der jüdische König Salomo (†930 v. CHR.) hier den ersten jüdischen Tempel für JAHWE baute zur Unterbringung der Bundeslade und als Ort des Gebetes und Opfers. Neben dem riesigen Tempel errichtete Salomo seinen Königs‐Palast, so daß er Jerusalem als Reichshauptstadt ausbaute und zur Blüte brachte. Mehr als tausend Jahre war Jerusalem das Zentrum des Judentums in und außerhalb Israels. Erst unter den Römern wurde der jüdische Tempel 70 n. CHR. durch den Feldherrn Titus zerstört, als dieser den Aufstand gegen die römische Besatzungsmacht nie derschlug. JESUS selbst hatte den Untergang vorausgesehen und über die Stadt Jerusalem geweint, weil die Juden IHN nicht als Messias erkannt hatten.

Der Felsendom 2026

Der Iran, die Hamas und die Hibollah bombardieren derzeit Israel, um im Sinne des Koran die sogenannten „Feinde des Islam“ auszulöschen. Noch in der Gründungsnacht des Staates Israel 1948 erklärten die arabischen Nachbarn Israel den Krieg. Die „völlige Vernichtung Israels“ steht in der Satzung von Hamas und Hisbollah. Israel und dessen Verbündeter Amerika wiederum bombardieren den Iran und dessen Verbündete, um den Iran auszulöschen. Die Voraussage eines katholischen Priesters lautet: „Wenn der Felsendom brennt, brennt auch Deutschland über Nacht.“

Sr. M. Anja Henkel
CM‐Antiquariat: Prophezeiungen zum 3. Weltkrieg bis an die Schwelle des 3. Jahrtausends (15 €)

Diese Artikel könnten Ihnen ebenfalls gefallen