Kardinal Pizzaballa: Krieg ist nie heilig

Der katholische Patriarch von Jerusalem ermahnt den US‐Kriegsminister Pete Hegseth, nicht den Namen GOTTES für den imperialistischen Krieg der USA und Israels gegen den Iran zu mißbrauchen.

Als Pete Hegseth im März 2026 seine Kriegssitzung mit dem Psalm 144 eröffnete und den US-Israelischen Krieg gegen den Iran als „Amerikanischen Kreuzzug“ stilisierte sowie erklärte, „GOTTES allmächtige Vorsehung“ werde die amerikanischen Truppen in diesem Krieg beschützen, meldete sich der Jersalemer Bischof Pizzaballa zu Wort: „Dieser Krieg ist zu allererst politisch motiviert und hat harte materielle Interessen. Wie die meisten Kriege. Wir müssen alles tun, um eine pseudo‐religiöse Sprache über diesen Krieg zu vermeiden. Denn diese Sprache ist nicht die Sprache GOTTES, sondern die Sprache der Menschen.“ Und der fromme Kardinal fügt an: „Diejenigen, die Religion mit Krieg vermengen, beuten den Namen GOTTES aus und mißbrauchen ihn.“ Pizzaballa hatte sich dereinst 2023/2024 todesmutig als Geisel angeboten, damit die Hamas ihre israelischen Geiseln freilassen sollte, nachdem sie Israel angegriffen hatte.

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