Moskau erklärte die „Forschungsstelle Ost‐Europa“ der Universität Bremen zur „unerwünschten Organisation“.
Das bedeute, daß sie keine Forschungsaktivitäten in Rußland mehr entfalten dürfen und russischen Einrichtungen jede Kooperation untersagt ist, schrieb die Uni in einer Stellungnahme. Schon 2024 erklärte Rußland die „Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde“ als „extremistische Organisation“. Das russische Justizministerium nannte keine Grün de für seine Entscheidung. Listete aber weitere Organisationen auf, welche nach Auffassung der Moskauer Behörden gegen die „Interessen des russischen Staates arbeiten“. Darunter auch das viele Jahre in Moskau tätige „Deutsche Historische Institut“ und der „Deutsche Akademische Austauschdienst“.
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