Sobald Menschen „sein wollen wie GOTT“, beginnt der Krieg (1 Mos 3,5).
Die Motive sind vielfältig, aber zweitrangig: Der eine will „Frieden“ schaffen, indem er Krieg beginnt. Wir denken dabei an die gut gemeinten, aber naiven Reden von US-Präsident Donald Trump 2026. Ein Flächenbrand im Nahen Osten ist die Folge. Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Der andere will „erlittenes Unrecht wieder gut machen“. Wir denken an den russischen Präsidenten Wladimir Putin, der nicht nur in der Ukraine 2022 einmarschiert ist, um das Sowjet-Territorium „wiederherzustellen“. Inzwischen schlägt der Krieg auf Moskau zurück. Moskau und seine ÖlRaffinerien stehen unter Flammen. Dann wiederum gibt es Menschen, die vom Stolz und Ehrsucht getrieben sind: Zum Beispiel das Staatsoberhaupt von Nord-Korea Kim, der 2026 sein Land zur „Atom-Macht“ erklärte. Oder der chinesische Staatsführer Xi, der seit mehreren Jahren vor den Küsten Taiwans aufmarschiert. Die Bibel kennt die Seele der Menschen. Daher setzt sie in das Buch Genesis den Brudermord Kains: Aus Eifersucht erschlägt er seinen Bruder Abel, weil JAHWE dessen Opfer angenommen hatte, aber nicht seins. Gewalt gebiert neue Gewalt. Wo ist also der Ausweg? Im Herzen der Menschen und in der Demut. JESUS lehrt als einziger Prediger die Feindesliebe: „Liebet eure Feinde! Segnet die, die euch verfolgen!“ Siehe die Bergpredigt. „Selig die Friedfertigen, denn ihnen gehört das Himmelreich!“ Er selbst schweigt „wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird“, als die orthodoxen Juden und die römische Besatzungsmacht IHN ans Kreuz schlagen. JESUS lebt es vor, wie wir mit Unrecht umzugehen haben. „Wenn einer dir auf die rechte Wange schlägt, halte ihm die linke hin!“ Frieden muß eropfert werden. Und im Gebet erfleht werden. Daran kommt niemand vorbei, der in das Himmelreich eingehen möchte. „Durch Seine Wunden sind wir geheilt“, schreibt schon der Prophet Jesaja tausend Jahre vor CHRISTUS (Jes 53,5). Der heilige Paulus stimmt ein: „Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid allen gegenüber auf Gutes bedacht“ (Röm 12,17). Krieg ist immer Sünde. Wir haben als Christen diese Liebe JESU vorzuleben und auszubreiten, um es nicht zur Eskalation der Bosheit kommen zu lassen.
Sr. M. Anja Henkel
Buch: Christus heute begegnen (10 €)




