FSSPX geht ins Schisma

Die Piusbruderschaft beharrt auf der Weihe von Bischöfen für die Priesterbruderschaft am 1. Juli 2026 ohne Erlaubnis des Vatikans. Das bedeutet laut Kirchenrecht (CIC 751) ein Tatdelikt, welches automatisch die Exkommunikation aus der katholischen Kirche nach sich zieht.

Am 19.02.2026 erteilte der Obere der Traditionalisten‐Vereinigung, Davide Pagliarani, dem vatikanischen Angebot für einen neuen Dialog über theologisch‐dogmatische Fragen eine Absage. Zu gleich beharrte er auf dem 1. Juli 2026 als Termin für die Weihe neuer Bischöfe der Bruderschaft. Vorausgegangen waren Beratungen des fünfköpfigen Generalrats der Bruderschaft über ein Dialogangebot des vatikanischen Glaubenspräfekten, Kardinal Víctor Fernández. Doch die FSSPX lehnte einen erneuten Dialog mit Rom ab. „Wir beide wissen im Voraus, daß wir uns auf lehrmäßiger Ebene nicht einigen können.“ Unterzeichnet ist der Brief von dem Generaloberen der FSSPX Pagliarani, Bischof Alfonso de Galarreta und Christian Bouchacourt, ferner von den beiden ehemaligen Generaloberen, Bischof Bernard Fellay und Pater Franz Schmidberger.

Broschüre: Der Ritus der Priesterweihe (10 €)

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