{"id":9898,"date":"2025-05-02T18:42:27","date_gmt":"2025-05-02T16:42:27","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=9898"},"modified":"2025-05-05T21:31:23","modified_gmt":"2025-05-05T19:31:23","slug":"die-muttergottes-und-die-ukraine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2025\/05\/02\/die-muttergottes-und-die-ukraine\/","title":{"rendered":"Die Muttergottes und die Ukraine"},"content":{"rendered":"\n<p>Kiew blickt auf 1.500 Jahre Geschichte zur\u00fcck und ist \u00e4lter als Moskau. Ab Mai 2025, so der Vorschlag des US-Pr\u00e4sidenten bei Amtsantritt, soll die Ukraine frei sein, daf\u00fcr aber die Gebiete im Osten an die russische Besatzungs-Macht abtreten.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch die Telefonate zwischen Moskau und Washington ziehen sich in die L\u00e4nge. Was viele aber nicht wissen, seit Jahrhunderten steht die Ukraine unter dem Schutz der Muttergottes. Im 20. Jahrhundert erschien sie nicht nur im portugiesischen Fatima (1917), sondern auch dem tiefgl\u00e4ubigen Katholiken Josip Terelja in der Ukraine ab den 1960er Jahren, als dieser von den Sowjet-Russen in Straflagern ge\u00adqu\u00e4lt wurde. Ihre Botschaft: \u201eWenn Ru\u00dfland sich nicht zum Christentum bekehrt, wird ein dritter Weltkrieg folgen. Gebet, S\u00fchne, Bu\u00dfe!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Der Freiheits-Kampf der Ukraine<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Im 9. Jahrhundert wurde die \u201eKiewer Rus\u201c unter Wladimir d. Gr. (\u20201015) christlich mit orthodoxem Ritus. Der Begriff \u201eUkraina\u201c taucht zum ersten Mal 1187 auf. Durch die Kr\u00f6nung von Daniel Romanowitsch durch Papst Innozenz IV. zum \u201eK\u00f6nig der Rus\u201c 1253 war auch das katholische Bekenntnis m\u00f6glich. Heute geh\u00f6rt jeder 8. Ukrainer der mit Rom verbundenen katholischen Ost-Kirche an. Im 17. Jahrhundert geriet die Region unter die Moskauer Zaren . Der Versuch der Ukrainer, Unabh\u00e4ngigkeit w\u00e4hrend der kommunistischen Revolution 1917-1921 zur\u00fcckzugewinnen, scheiterte. Im II. Weltkrieg besetzten die Deutschen die Ukraine 1941-1944, dann wieder die Siegermacht Sowjetunion. Erst als diese Staatsbankrott an\u00admeldete (1991), konnte sich die Ukraine als Staat selbst\u00e4ndig machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Christenverfolgung durch die Sowjets<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1946 wurden den Katholiken alle Kirchengeb\u00e4ude weggenommen, sie selbst wurden in Arbeitslager gesteckt. Da\u00df die katholische Kirche in W\u00e4ldern \u00fcberlebte, ist M\u00e4nnern wie dem Familien-Vater Josip Terelja (1943-2009) zu verdanken. 20 Jahre lang war er in Gef\u00e4ngnissen, Arbeitslagern und psychiatrischen Kliniken, doch GOTT war st\u00e4rker als der Staat: Terelja erschien die Muttergottes wiederholt, erst privat in den Zellen des Gulag, dann \u00f6ffentlich \u00fcber der zugesperrten Kirche des Dorfes Hruschiw. Hunderttausende Gl\u00e4ubige kamen trotz russischer Repressalien. Als das Fernsehen anr\u00fcckt, um den \u201eSchwindel\u201c zu \u201efilmen\u201c, er\u00adscheint die Muttergottes im russischen Staatsfernsehen. In seiner Autobiographie schreibt Terelja sp\u00e4ter: \u201eIn der Ekstase war der feste Glaube in uns, da\u00df wir unsere Freiheit erlangen w\u00fcrden. Die Muttergottes fl\u00f6\u00dfte uns solche Kraft ein, da\u00df uns niemand besiegen k\u00f6nnte. Unsere Mission ist es, eine sterbende Welt zum Glauben zu bekehren.\u201c <br>Die Botschaft: \u201eBereut und liebt einander. Die Epoche steht bevor, die als Endzeit bezeichnet wird. Die Ukraine war die erste, die mich als Ihre K\u00f6nigin w\u00fcrdigte, und ich habe sie in meine Obhut genommen. Ihr m\u00fc\u00dft arbeiten, niemand wird das Reich GOTTES erhalten, ohne daf\u00fcr zu arbeiten. Ich liebe die Ukrainer wegen ihrer Leiden und ihrer Treue zu CHRISTUS, dem K\u00f6nig. Und ich werde die Ukraine besch\u00fctzen.\u201c <br>Dann: der dringende Appell: \u201eBetet f\u00fcr Ru\u00dfland. Es wird sich nur bekehren, wenn alle Christen f\u00fcr seine Bekehrung beten. Die gl\u00e4ubigen ukrainischen Christen werden ihre eigene Nation retten.\u201c <br>Dann: \u201eDu hast den gottlosen Osten und Westen gesehen. Der Unterschied besteht darin, da\u00df im Westen die Gottlosigkeit nicht offiziell anerkannt ist. Aber das Ziel der Gottlosigkeit im Osten wie im Westen ist dasselbe.\u201c Terelja berichtet weiter: \u201eWichtig ist das Gebet f\u00fcr die Seelen im Fegfeuer. Es ist unsere Pflicht, Ungl\u00e4ubige zu bekehren.\u201c Einmal leidet Terelja in einer Er\u00adfrierungszelle, weil man ihm nur ein leichtes Hemd gelassen hat. Fast sterbend, sieht er die heilige Jungfrau: \u201eDu hast mich gerufen, und ich bin gekommen. Dir wird kein Schaden widerfahren.\u201c Und so war es. 1987 wurde Terelja mit seiner Familie aus der UdSSR ausgewiesen und lebte danach in Amerika. 1991 erlangte die Ukraine ihre Selbstst\u00e4ndigkeit. <br>Papst Johannes Paul II. empfing den katholischen Mystiker 1987 im Vatikan und gab ihm seinen Segen.<br><em>Sr. M. Anja Henkel<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Buch:<a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/buch-ueber-telefon-oder-per-mail-bestellbar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"6540\"><strong> Himmel \u2013 H\u00f6lle \u2013 Fegfeuer<\/strong> <\/a>(10 \u20ac)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kiew blickt auf 1.500 Jahre Geschichte zur\u00fcck und ist \u00e4lter als Moskau. Ab Mai 2025, so der Vorschlag des US-Pr\u00e4sidenten bei Amtsantritt, soll die Ukraine frei sein, daf\u00fcr aber die Gebiete im Osten an die russische Besatzungs-Macht abtreten. Doch die Telefonate zwischen Moskau und Washington ziehen sich in die L\u00e4nge. 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