{"id":9144,"date":"2024-06-07T22:06:59","date_gmt":"2024-06-07T20:06:59","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=9144"},"modified":"2024-06-07T22:07:46","modified_gmt":"2024-06-07T20:07:46","slug":"revolutionaer-ohne-gott","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2024\/06\/07\/revolutionaer-ohne-gott\/","title":{"rendered":"Revolution\u00e4r ohne GOTT"},"content":{"rendered":"\n<p>100 Jahre Lenin feiert Ru\u00dfland 2024. Der F\u00fchrer der kommunistischen Oktober-Revolution von 1917 starb im Januar 1924, sein Leichnam liegt einbalsamiert im gl\u00e4sernen Sarg auf dem Roten Platz in Moskau, zur Verehrung ausgestellt. Das soll auch so bleiben, sagt Putin.<\/p>\n\n\n\n<p>Lenin verliert 18 Monate vor seinem Tod den Verstand, doch das bleibt geheim. Man spricht von \u00dcberarbeitung. Ganze Tage lang wimmert er im Schlo\u00df des Dorfes Gorki im Rollstuhl. Nachts heulen die Wachhunde mit. Ihr Echo reicht \u00fcber andere Hunde bis Moskau. Da bringt man die Wachhunde um.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuletzt betreuen Ordensschwestern den Diktator, der, lebend, schon zu verwesen beginnt und keinen mehr erkennt. <strong>Den Toten m\u00fcssen deutsche Spezialisten einbalsamieren.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie Putin \u00fcber Lenin denkt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u201eViele Menschen in Ru\u00dfland verbinden gewisse Errungenschaften der Sowjetunion mit ihm\u201c, verk\u00fcndet der russische Pr\u00e4sident. Die russisch-orthodoxe Kirche dagegen fordert seit Jahren die Beerdigung des Leichnams des Revolutions-F\u00fchrers, zumal be\u00adreits nur noch 10% des K\u00f6rpers erhalten sind. Alle zwei Jahre mu\u00df die Leiche Lenins mit aromahaltigen, konservierenden Substanzen gespritzt werden. Doch der Lenin- und Stalin-Kult bl\u00fcht heute weiter in Ru\u00dfland. So l\u00e4\u00dft Putin auch die riesigen Lenin-Denkm\u00e4ler in Moskau erhalten, und die Metro in Moskau tr\u00e4gt weiterhin dessen Namen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>F\u00fchrer der Weltrevolution<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wladimir Iljitsch Uljanow (1870-1924) stammt aus einer adeligen Lehrerfamilie und gibt sich, als er 1895 \u2013 wegen Gr\u00fcndung einer illegalen Zeitung \u2013 f\u00fcr drei Jahre an den sibirischen Flu\u00df Lena verbannt ist, den Namen Lenin. Schon als Kind will er von Religion nichts wissen, so da\u00df ihn sein Onkel zum Kirchbesuch pr\u00fcgelte. Lenin erlebt als Abiturient 1887, wie sein \u00e4lterer Bruder Alexander wegen revolution\u00e4rer Umtriebe geh\u00e4ngt wird. Lenin studiert Jura, mu\u00df aber sein Studium aufgrund seiner Proteste gegen den Zaren abbrechen. Fortan lebt er vom Verm\u00f6gen der Familie, gibt Nachhilfestunden, studiert privat weiter und kann 1891 als Externer die Jura-Pr\u00fcfung mit Auszeichnung bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>In St. Petersburg gr\u00fcndet Lenin 1893 den Bund zur Befreiung der Arbeiterklasse. 1900 geht er in die Schweiz, um dort eine Zeitung zu gr\u00fcnden. Eine Zeitlang lebt er illegal in M\u00fcnchen und \u00e4u\u00dfert: \u201eWer den Marienplatz beherrscht, der beherrscht Europa.\u201c In seinen Schriften fordert Lenin einen Umsturz in Ru\u00dfland durch die Arbeiterklasse, um soziale Ge\u00adrechtigkeit f\u00fcr das Proletariat zu erk\u00e4mpfen. Er will eine klassenlose Gesellschaft, die das Leid der Verarmten beendet. Sein Vorbild ist Karl Marx. Um eine Kader-Partei aus Berufs-Revolution\u00e4ren aufzubauen, spaltet Lenin die \u201eSozialdemokratische Arbeiter-Partei Ru\u00dflands\u201c: Seine Gruppierung nennt er \u201eBolschewiki\u201c (=Mehrheit). 1903 rei\u00dft er die Leitung an sich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Revolution in Ru\u00dfland<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>1905 scheitert der erste Aufstand in St. Petersburg. Lenin geht ins Exil in die Schweiz. Dort sammeln sich 600 russische Emigranten an. 1917 l\u00e4\u00dft Deutschland 33 Reisende \u2013 unter den 19 Bolschewiki befindet sich auch Lenin \u2013 im plombierten Zug \u00fcber Skandinavien nach Ru\u00dfland durchreisen, um den Zwei-Fronten-Krieg zu beenden. Schon zuvor sind Gelder geflossen. Fast 400 Revolution\u00e4re folgen. Im Mai 1917, als die Muttergottes in Fatima erscheint und zu Bu\u00dfe und Gebet aufruft und vor Ru\u00dfland warnt \u2013 sch\u00e4ndet Lenin die erste Kirche in Moskau. 1918 nennen sich die Bolschewiki \u201eKommunistische Partei Ru\u00dflands\u201c. Der Zar und seine Familie werden ermordet. In einem vierj\u00e4hrigen B\u00fcrgerkrieg k\u00e4mpfen sich die Kommunisten an die Macht. <br>W\u00e4hrend der Umsturzjahre 1921\/22 verhungern f\u00fcnf Millionen Russen und zwischen 1930 und 1934 weitere 8,5 Millionen. <br>Zwischen 1931 und 1933 l\u00e4\u00dft Stalin vier Millionen Ukrainer verhungern. <br>Bis heute warnt die Gottesmutter in Fatima: \u201eWenn sich Ru\u00dfland nicht be\u00adkehrt, wird es zur Gei\u00dfel Europas werden.\u201c\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <br><em>Pfr. W. Pietrek<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>CM-Antiquariat: <strong><a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/buch-ueber-telefon-oder-per-mail-bestellbar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"6540\">Die Revolution entl\u00e4\u00dft ihre Kinder. Roman <\/a><\/strong>(15 \u20ac)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>100 Jahre Lenin feiert Ru\u00dfland 2024. Der F\u00fchrer der kommunistischen Oktober-Revolution von 1917 starb im Januar 1924, sein Leichnam liegt einbalsamiert im gl\u00e4sernen Sarg auf dem Roten Platz in Moskau, zur Verehrung ausgestellt. Das soll auch so bleiben, sagt Putin. Lenin verliert 18 Monate vor seinem Tod den Verstand, doch das bleibt geheim. 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