{"id":8294,"date":"2023-11-02T22:29:57","date_gmt":"2023-11-02T21:29:57","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=8294"},"modified":"2024-02-06T12:53:44","modified_gmt":"2024-02-06T11:53:44","slug":"das-jahrhundert-der-diktatoren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2023\/11\/02\/das-jahrhundert-der-diktatoren\/","title":{"rendered":"Das Jahrhundert der Diktatoren"},"content":{"rendered":"\n<p>Das 20. und 21. Jahrhundert ist die Zeit der Diktatoren: Von Lenin \u00fcber Stalin, Mao und Ho Chi Minh, von Hitler und Mussolini bis hin zu unseren Zeitgenossen Xi und Putin. Alle vereint das \u00fcberm\u00e4\u00dfige Streben nach Macht und Weltherrschaft, gepaart mit der Ermordung von Gegnern, gerechtfertigt durch Bedrohungs-Gef\u00fchle und dem Streben nach sozialer Gerechtigkeit.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch letztere sind Makulatur, denn alle diese Diktatoren klammern GOTT und dessen 10 Gebote aus. Das f\u00fchrt zu der Frage, wie es zu einer solchen gottlosen Selbstt\u00e4uschung kommen kann. Beispiel Adolf Hitler.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Heldensagen als Lieblings-Lekt\u00fcre<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das berichtet sein Jugendfreund August Kubizek. Adolfs Mutter ist oft verzweifelt \u00fcber ihren Sohn, da er stets seinen eigenen Kopf durchsetzen will ohne R\u00fcck\u00adsicht auf Verluste: \u201eUnser guter Vater hat im Grabe keine Ruhe\u201c, pflegte sie zu sagen, \u201eweil du absolut nicht nach seinem Willen tust. Deshalb bist du auch in der Schule nicht weitergekommen.\u201c Mit 16 verl\u00e4\u00dft er die Realschule ohne Abschlu\u00df. Ein Lungenspitzenkatarrh 1905 qu\u00e4lte ihn. \u201eLernen kann man viel besser allein!\u201c erkl\u00e4rt er seiner Mutter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ein Leben ohne Me\u00dffeier<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Getauft wurde er und geh\u00f6rt zur katholischen Kirche, doch geht er nicht zur hl. Me\u00dffeier, und lehnt auch die kirchliche Lehre \u201ewegen ihrer j\u00fcdischen Wurzeln\u201c ab, berichtet sein Jugendfreund. \u201eAn der Realschule gab es ausgesprochen antisemitisch eingestellte Lehrer. Als ich Adolf kennenlernte, war er bereits ausgesprochen antisemitisch.\u201c Stattdessen schw\u00e4rmt er vom Islam und dessen \u201eHeldentum\u201c. Als Erwachsener erkl\u00e4rt er: Nach dem \u201eEndsieg\u201c will er die katholischen Bisch\u00f6fe hinrichten lassen. Das ist zugleich Rache daf\u00fcr, da\u00df sie vor seiner Machtergreifung 1933 in einer Reihe von Bist\u00fcmern NS-Mitgliedern die Sakramente verweigerten. Doch aus der Kirche tritt er nie aus, denn sie sei \u201edas kleinere \u00dcbel im Vergleich zum Kommunismus.\u201c \u201eDer Jude\u201c ist f\u00fcr ihn \u201eder Antichrist\u201c, JESUS der arisch verg\u00f6tterte Mensch. Als Deutschlands Reichskanzler will er das Christentum \u201eausklingen lassen\u201c und k\u00fcndigt im vertrauten Kreis den \u201eUntergang der Kirche\u201c an. Das Kreuz ersetzt er durch das Hakenkreuz: Selbsterl\u00f6sung f\u00fcr jedermann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nationaler Wahn<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>August Kubizek schreibt: \u201eHitler wurde Nationalist. Er kannte nichts anderes als dieses Volk. Erst brach sein Zorn \u00fcber die Staatslotterie herein, dann griff seine Wut auf den Staat selbst \u00fcber. Nicht ein einziges Mal kam Adolf Hitler auf den Gedanken, sich selbst Vorw\u00fcrfe zu machen, weil er mit absoluter Selbstherrlichkeit den Haupttreffer beansprucht hatte.\u201c Seine Gedankenwelt wird vor allem in Wien gepr\u00e4gt. Weil er an keinem ordentlichen Beruf interessiert ist, lebt er mittellos. Zeitweise sogar im Obdachlosen-Asyl, den W\u00e4rmestuben Wiens. Die soziale Ungerechtigkeit ersch\u00fcttert ihn. Er f\u00e4ngt an, die Reichen zu hassen und verallgemeinert das auf die Juden. Als sein Studienfreund Kubizek den Hungerleider Adolf zu einem Journalisten beim \u201aWiener Tagblatt\u2018 vermittelt, schreibt Hitler in einer einzigen Nacht die Novelle \u201aDer n\u00e4chste Morgen\u2018 und f\u00e4hrt Kubizek an: \u201eDu Trottel! Siehst du nicht, da\u00df das ein Jude ist!\u201c<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Im Antisemitismus-Bund<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Hitler liest entsprechende B\u00fccher und tritt dem Antisemitismus-Bund bei, meldet sogar frech, ohne seinen Freund zu fragen, ihn gleich mit dort an. 1933 beginnt Hitler einen Boykott gegen Juden, und \u201anicht-arische\u2018 Beamte verlieren ihre Stellung. In den N\u00fcrnberger Gesetzen von 1935 l\u00e4\u00dft er die Juden zu Staatsb\u00fcrgern minderen Rechts erkl\u00e4ren. Noch in seinem Testament vom 29. April 1945, also am Tag vor seinem Selbstmord, fordert Hitler \u201apeinliche Einhaltung der Rassengesetze\u2018 und \u201aunbarmherzigen Widerstand gegen den Weltvergifter aller V\u00f6lker, das internationale Judentum\u2018. Hitler findet es zuletzt auch richtig, da\u00df das deutsche Volk ins Elend ger\u00e4t, weil es sich der anderen V\u00f6lker nicht erwehren konnte. <br><em>Pfr. Winfried Pietrek<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>CM-Antiquariat: <strong><a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/buch-ueber-telefon-oder-per-mail-bestellbar\/\" data-type=\"page\" data-id=\"6540\">Hitlers letzte Tage<\/a><\/strong>&nbsp; (10 \u20ac).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das 20. und 21. Jahrhundert ist die Zeit der Diktatoren: Von Lenin \u00fcber Stalin, Mao und Ho Chi Minh, von Hitler und Mussolini bis hin zu unseren Zeitgenossen Xi und Putin. 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