{"id":7906,"date":"2023-07-31T22:06:04","date_gmt":"2023-07-31T20:06:04","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=7906"},"modified":"2023-07-31T22:06:06","modified_gmt":"2023-07-31T20:06:06","slug":"die-leuchtspur-des-carlo-acutis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2023\/07\/31\/die-leuchtspur-des-carlo-acutis\/","title":{"rendered":"Die Leuchtspur des Carlo Acutis"},"content":{"rendered":"\n<p>Der Italiener Carlo Acutis (1991-2006) hinterl\u00e4\u00dft durch Herzlichkeit, Fr\u00f6mmigkeit, Computer-Begabung und Hilfsbereitschaft eine leuchtende Spur.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Sohn einer wohlhabenden Familie in London geboren wird, l\u00e4\u00dft seine Mutter vor lauter Freude ein Kuchen-Lamm backen, und seine Urgro\u00dfmutter kommt von Italien angereist. Wohlbeh\u00fctet w\u00e4chst der Junge in Italien auf. Im Kindergarten ist man erstaunt, da\u00df er nie zur\u00fcckpr\u00fcgelt. Tiere liebt er \u00fcber alles, und im Laufe der Jahre sammeln sich au\u00dfer den Goldfischen 4 Hunde und 2 Katzen an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Kleinste Fehler schmerzen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon der kleinste Fehler beunruhigt ihn. Carlo ist deshalb \u00fcbergl\u00fccklich, da\u00df er als Kind oft beichten und schon mit 7 Jahren zur Erstkommunion gehen darf. Nun geht er t\u00e4glich zur Me\u00dffeier und sucht auch andere daf\u00fcr zu gewinnen. Oft kniet er in der Kirche, um anzubeten. Wenn andere sich dort schlecht benehmen, weist er sie mutig, aber liebevoll zurecht. Eines Tages berichtet er, sein verstorbener Gro\u00dfvater sei ihm erschienen und habe ihn um F\u00fcrbitte gebeten. In der Schule strahlt Carlo Frieden aus, nimmt sich auch der an den Rand Gedr\u00e4ngten an. Manchmal wird er von Mitsch\u00fclern wegen seiner Fr\u00f6mmigkeit ausgelacht, auch weil er sich nie modisch kleidet. Einen geistig Behinderten in seiner Schulklasse, der oft verspottet wird, verteidigt er. Zeigt das Fernsehen schamlose Werbung, bedeckt er seine Augen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Es gibt die H\u00f6lle<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Einige halten ihn f\u00fcr \u201ebigott\u201c, weil er v\u00f6llig selbstverst\u00e4ndlich auch \u00fcber die H\u00f6lle spricht. Kommt er in eine Gesellschaft von Erwachsenen, ist er schnell mit allen gut Freund. Doch er verteidigt die Glaubenslehre der katholischen Kirche und nennt Abtreibung ein Verbrechen. Auf der Stra\u00dfe spricht er mit Bettlern und h\u00f6rt ihnen zu.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Internet-Genie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seine Ferien verbringt er immer in Assisi, obwohl er manch anderes Reiseziel haben k\u00f6nnte. In der Stadt des heiligen Franz f\u00fchlt er sich am gl\u00fccklichsten. Kochen bringt er sich selbst bei und bedankt sich, wo er i\u00dft, stets jedesmal danach beim Koch. Auch Saxophon-Spielen bringt er sich selbst bei. Er liebt Spiele und Zeichentrick-Filme, zeichnet sogar seine Lieblingsfigur. Fr\u00fch entwickelt er Interesse und Begabung f\u00fcr den Computer und ist ein Genie im Internet. Klassen-Kameraden erkl\u00e4rt er die Funktionen, entwirft ganze Programme und spricht zwischendurch vom Geheimnis der Erl\u00f6sung. Ein Autor von Computer-B\u00fcchern ist erstaunt, da\u00df Carlo fachlich mithalten kann. Er baut eine Sammlung eucharistischer Wunder auf, denn er lebt aus dem Kommunion-Empfang. Er bereitet Firm-Kinder vor. M\u00e4dchen, die der Jugendliche kennt, wirft er vor, es ihren jungen Verehrern zu leicht zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Leichnam mit Lilien-Duft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Carlos Vater seinen Sohn zu einer Jerusalem-Reise einl\u00e4dt, lehnt er ab. Zuerst sollten in Mailand die Tabernakel mit Hingabe besucht werden. F\u00fcr Notleidende in dieser Gro\u00dfstadt sammelt er Geld bei Eltern, Verwandten, Bekannten. Carlos, der Lourdes und Fatima liebt, betet t\u00e4glich den Rosenkranz. Einige indische Bekannte bringt er dazu, sich taufen zu lassen. Zehn Tage vor seinem Tod wird er krank: Leuk\u00e4mie. Er leidet tapfer und selbstlos, sorgt sich, da\u00df seine Lieben nachts schlafen. Als er, 15 Jahre alt, stirbt \u2013 vier Tage lang daheim aufgebahrt \u2013 duftet es nach Lilien. Ununterbrochen kommen Besucher. Beim Requiem m\u00fcssen viele Beter vor der Kirche stehen. In Assisi wird Carlo beigesetzt. Ein Ungetaufter sagt: \u201eIch wei\u00df nicht, ob es einen Himmel gibt. Aber ich bin sicher, da\u00df Carlo sich an einem wundersch\u00f6nen Ort befindet.\u201c 2020 wird Carlo Acutis seliggesprochen.\u00a0 <br><em>Sr. M. Anja<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Buch: <strong><a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/produkt\/carlo-acutis-missionar-im-internet-2\/\" data-type=\"product\" data-id=\"5936\">Carlo Acutis<\/a><\/strong> (15 \u20ac)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Italiener Carlo Acutis (1991-2006) hinterl\u00e4\u00dft durch Herzlichkeit, Fr\u00f6mmigkeit, Computer-Begabung und Hilfsbereitschaft eine leuchtende Spur. Als der Sohn einer wohlhabenden Familie in London geboren wird, l\u00e4\u00dft seine Mutter vor lauter Freude ein Kuchen-Lamm backen, und seine Urgro\u00dfmutter kommt von Italien angereist. Wohlbeh\u00fctet w\u00e4chst der Junge in Italien auf. 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