{"id":6729,"date":"2022-08-03T09:53:00","date_gmt":"2022-08-03T07:53:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=6729"},"modified":"2022-08-14T22:05:40","modified_gmt":"2022-08-14T20:05:40","slug":"marie-curie-und-die-atomkraft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2022\/08\/03\/marie-curie-und-die-atomkraft\/","title":{"rendered":"Marie Curie und die Atomkraft"},"content":{"rendered":"\n<p>Am 6. und 9. August 1945 werfen die Amerikaner Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Sie t\u00f6ten 100.000 Menschen sofort, an den Folgesch\u00e4den sterben bis Ende 1945 weitere 130.000 Menschen. Jede Atombombe verseucht die Menschen radioaktiv. Wer sind die Entdecker der radioaktiven Strahlung?<\/p>\n\n\n\n<p>Marya Sklodowska Curie ist Physikerin und erh\u00e4lt als erste Frau der Weltgeschichte 1903 den Nobelpreis verliehen. Dies nicht nur einmal, sondern gleich zweimal. Sie ist Polin, lebt und arbeitet aber als Wissenschaftlerin in Frankreich. 1867 kommt sie in Warschau zur Welt, besucht das Gymnasium und legt das Abitur mit Bestnoten ab. Sie w\u00fcrde gern studieren, doch Frauen sind in Polen noch nicht an der Universit\u00e4t zugelassen. Reine M\u00e4nner-Dom\u00e4ne seit mehr als tausend Jahren. So geht sie 1891 nach Paris, um an der ber\u00fchmten franz\u00f6sischen Universit\u00e4t Sorbonne um Aufnahme zu bitten. Hier bekommt sie als eine von 120 Frauen Einla\u00df zum Studium von Mathematik und Physik. Sie \u00e4ndert ihren Namen und nennt sich von nun an Marie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Erforschung der Radioaktivit\u00e4t<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Schon vier Jahre sp\u00e4ter heiratet sie den Physiker Pierre Curie und untersucht seit 1897 mit ihm zusammen die Strahlung von Uranium-Salzen, welche Henri-Antoine Becquerel k\u00fcrzlich entdeckt hat. Auch die nat\u00fcrliche Radioaktivit\u00e4t im Uran hat er an der Pariser Sobonne bemerkt. Heinrich Hertz hatte 1888 die Existenz elektromagnetischer Wellen nachgewiesen, und der Physiker Wilhelm Conrad R\u00f6ntgen hatte 1895 die X-Strahlen (R\u00f6ntgenstrahlen) an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg entdeckt. Doch steckt die Forschung noch in den Kinderschuhen, als Marie und Pierre Curie an der Sorbonne ihre Arbeit aufnehmen. Weder Atomkerne sind bekannt noch das Wort \u201eRadioaktivit\u00e4t\u201c. Erst sp\u00e4ter wird dieser Begriff auf Anregung Marie Curies gebr\u00e4uchlich f\u00fcr Uran und andere Stoffe, die Strahlung aussenden. Heute wei\u00df die Wissenschaft: R\u00f6ntgenstrahlen sind elektro-magnetische Wellen mit Quanten-Energien oberhalb von 100eV. Das Ehepaar Curie fragt sich nun: \u201eGibt es \u00e4hnliche Substanzen wie Uran, die \u00e4hnliche Strahlen aussenden?\u201c Sie finden tats\u00e4chlich eine \u00e4hnlich ausstrahlende Substanz: Pechblende, ein Salz. Jetzt ist die Frage: \u201eKann man die Strahlung absondern von der vorliegenden Materie?\u201c 1898 der Durchbruch: Pierre und Marie gelingt es, ein stark ausstrahlendes Element abzusondern. Sie nennen es Polonium. Bald darauf entdecken die beiden ein weiteres strahlendes Element: Radium, das \u201eStrahlende\u201c. Beides sind radioaktive Substanzen. 1903 dann der gro\u00dfe Tag f\u00fcr das Forscher-Ehepaar: Zusammen mit Becquerel erhalten sie den Nobel-Preis f\u00fcr Physik.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Warnung vor Verstrahlung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Da die Curies bei ihren Forschungs-Arbeiten erkennen, da\u00df Radium auch f\u00fcr medizinische Zwecke genutzt werden kann, erprobt Pierre Curie die Wirksamkeit der radioaktiven Strahlung in Selbstversuchen am eigenen K\u00f6rper. Daher wird die Radium-Therapie heute auch Curie-Therapie genannt. Da\u00df die radioaktiven Strahlungen Sch\u00e4den am K\u00f6rper hinterlassen, bleibt den Curies nicht verborgen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Angriffe aus der M\u00e4nnerwelt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aber Marie Curie hat auch Feinde: Insbesondere Teile der M\u00e4nnerwelt k\u00f6nnen die Erfolge und das Wesen der modernen Frau nicht dulden. \u201eSind nicht Frauen geschaffen, um dem Mann zu dienen, Kinder zu erziehen, in der Kirche zu beten und die Berufswelt dem Mann zu \u00fcberlassen?!\u201c Von allen Anfeindungen aber l\u00e4\u00dft sich die Wisse<strong>n<\/strong>schaftlerin nicht beirren. Auch nicht von ihren gesundheitlichen Problemen und einer Fehlgeburt 1903. Sondern sie forscht und lehrt unerm\u00fcdlich weiter: Ihr Leben gilt der Wissenschaft. Sie hat in dieser Welt erreicht, wonach sich viele Menschen sehnen, doch was ist mit ihrer Seele? Wenn sie ihre Talente und Erfolge, als von dem guten GOTT geschenkt, angesehen und ihren Dank IHM zur\u00fcckgeschenkt hat, dann ist sie auch vor GOTT gro\u00df. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;<br> <em>Sr. Maria Anja Henkel<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>CM-Buch: <a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/produkt\/grosse-europaeer-wegweiser-fuer-unsere-zeit\/\" data-type=\"product\" data-id=\"5873\">Gro\u00dfe Europ\u00e4er <\/a>(5 \u20ac)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 6. und 9. August 1945 werfen die Amerikaner Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Sie t\u00f6ten 100.000 Menschen sofort, an den Folgesch\u00e4den sterben bis Ende 1945 weitere 130.000 Menschen. Jede Atombombe verseucht die Menschen radioaktiv. Wer sind die Entdecker der radioaktiven Strahlung? 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