{"id":650,"date":"2017-12-01T23:27:57","date_gmt":"2017-12-01T21:27:57","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=650"},"modified":"2017-12-01T23:27:57","modified_gmt":"2017-12-01T21:27:57","slug":"wer-klopfet-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2017\/12\/01\/wer-klopfet-an\/","title":{"rendered":"\u201eWer klopfet an?\u201c"},"content":{"rendered":"<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Palatino Linotype Bold, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Sie haben 160 Kilometer zur\u00fcckgelegt. Die Schwangere ist ersch\u00f6pft. K\u00f6nnen sie nicht zahlen? Werden sie abgewiesen, weil eine Schwangere vor 2.000 Jahren in Israel als unrein gilt? F\u00fcrchtet der Wirt, die Umst\u00e4nde der Geburt k\u00f6nnten G\u00e4ste vertreiben? Oder ist die Herberge wegen der Volksz\u00e4hlung bereits ausgebucht?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h4 lang=\"de-DE\" align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Palatino Linotype Bold, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir alle sind obdachlos<\/span><\/span><\/span><\/h4>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Palatino Linotype, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Hilflosigkeit steigt in Maria und Joseph auf. Um so inniger sind sie auf GOTT verwiesen. \u201eER kommt in Sein Eigentum. Die Seinigen aber nehmen IHN nicht auf\u201c, berichtet Johannes sp\u00e4ter (1,11). Auch Lukas erf\u00e4hrt von der obdachlosen Schwangeren (2,7). Doch er berichtet zuerst vom Gl\u00fcck dieser Geburt und erst im Nachklang, beinahe beil\u00e4ufig, da\u00df \u201ekein Platz f\u00fcr sie war.\u201c Warum dieser Bericht?<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Palatino Linotype, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wir alle, nicht nur der Wirt oder eine Schwangere, nehmen manchmal einen anderen nicht an, bewu\u00dft oder unbewu\u00dft. F\u00fcr uns selbst suchen wir Geborgenheit, einen anderen \u00fcbergehen wir oder verweigern uns. Gewi\u00df, das Recht auf einen privaten Bereich existiert. Nur freiwillige N\u00e4chstenliebe ist gesegnet. Schnell finden wir jedoch eine Ausflucht, wie wohl der Wirt in Bethlehem auf den Stall deutet, in dem sonst herangef\u00fchrtes Vieh vor dem Verkauf in Jerusalem aufgef\u00fcttert wird.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<h4 lang=\"de-DE\" align=\"CENTER\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Palatino Linotype Bold, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">In der \u201eHerberge zur Heimat\u201c<\/span><\/span><\/span><\/h4>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Palatino Linotype, serif;\"><span style=\"font-size: small;\">So nennen wir eine Unterkunft f\u00fcr Obdachlose. Sie erinnert an die ewige Herberge. Denn selbst der reichste Hausbesitzer wird zuerst obdachlos, bevor er vor GOTT ankommt.<\/span><\/span><\/span><\/p>\n<p lang=\"de-DE\" align=\"JUSTIFY\"><span style=\"color: #000000;\"><span style=\"font-family: Palatino Linotype, serif;\"><span style=\"font-size: small;\"><span lang=\"de-DE\">Hilflos zu sein &#8211; eine Vor\u00fcbung, von GOTT abh\u00e4ngig zu sein. Welches Gl\u00fcck! (Einige Leser werden emp\u00f6rt aufbegehren.) Doch sich einzu\u00fcben f\u00fcr den Augenblick, da wir als Arme bei GOTT um Quartier anklopfen, ist ein Geschenk. Jedesmal, wenn wir ein St\u00fcck trocken Brot essen, \u00fcben wir unser aller Obdachlosigkeit ein. Jedesmal, wenn wir uns ein St\u00fcck Besitz vom Herzen rei\u00dfen, schaffen wir ein wenig Herberge f\u00fcr GOTT, meist durch einen Mitmenschen hindurch.<br \/>\n<\/span><span style=\"color: #999999;\"><em><span style=\"font-family: Palatino Linotype Italic, serif;\"><span lang=\"de-DE\">M. F.<\/span><\/span><\/em><\/span><\/span><\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sie haben 160 Kilometer zur\u00fcckgelegt. Die Schwangere ist ersch\u00f6pft. K\u00f6nnen sie nicht zahlen? Werden sie abgewiesen, weil eine Schwangere vor 2.000 Jahren in Israel als unrein gilt? F\u00fcrchtet der Wirt, die Umst\u00e4nde der Geburt k\u00f6nnten G\u00e4ste vertreiben? Oder ist die Herberge wegen der Volksz\u00e4hlung bereits ausgebucht? 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