{"id":3600,"date":"2020-03-04T23:17:57","date_gmt":"2020-03-04T21:17:57","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=3600"},"modified":"2020-03-04T23:46:02","modified_gmt":"2020-03-04T21:46:02","slug":"ist-die-ehe-zwischen-christen-und-muslimen-moeglich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2020\/03\/04\/ist-die-ehe-zwischen-christen-und-muslimen-moeglich\/","title":{"rendered":"Ist die Ehe zwischen Christen und Muslimen m\u00f6glich?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-color has-background has-very-dark-gray-color has-pale-cyan-blue-background-color\"><strong>Die sakramentale christliche Ehe<\/strong> ist nur zwischen zwei Christen m\u00f6glich, denn eine Ehe, basierend auf unterschiedlichen GOTTES-Bildern und Religionen, ist nicht praktisch umsetzbar. Zu unterschiedlich sind Glaubens-Einstellungen und religi\u00f6ser Kult.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Ehe ist ein von JESUS eingesetztes Sakrament, <\/strong>welches eine heilige und unaufl\u00f6sliche Verbindung zwischen Mann und Frau begr\u00fcndet: \u201eSie sind also nicht mehr zwei, sondern eins\u201c (Mt 19, 6). <br>Es gibt ihnen die Gnade, einander heiligm\u00e4\u00dfig in allen Lebenslagen zu lieben und die Kinder christlich zu erziehen. GOTT selbst stiftete die Ehe schon zu Beginn des menschlichen Zu\u00adsam\u00admenseins, dargelegt im Buch Genesis des AT (Gen 2, 24); JESUS CHRISTUS erhebt sie im Neuen Bund zum Sakrament, in welchem ER selbst wirkt. Zugleich versinnbildlicht das Ehe-Sakrament die unaufl\u00f6sliche Vereinigung JESU CHRISTI mit der Kirche, Seiner Braut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Sakrament ist der Ehe-Vertrag<\/strong> <br>Ein zus\u00e4tzlicher weltlicher Ehevertrag widerspricht dem Cha\u00adrakter und Sinn des Ehe-Sakraments. Denn die Ehe zwischen Christen kann man nicht vom Sakrament trennen, weil f\u00fcr die Ehe-Leute die Ehe nichts anderes ist als der nat\u00fcrliche Vertrag selbst, der von JESUS CHRISTUS zur W\u00fcrde eines Sakraments erhoben wurde. <br><strong>Zwischen Christen kann es keine wirkliche Ehe geben, die nicht Sakrament ist. <\/strong>JESUS ist in der sakramentalen Ehe wirkm\u00e4chtig gegenw\u00e4rtig.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Die Brautleute selbst sind die Spender dieses Sakraments: <\/strong>Sie empfangen es gegenseitig voneinander, indem sie vor dem Pfarrer und zwei Zeugen erkl\u00e4ren, da\u00df sie einander ehelichen wollen. Der Pfarrer spendet dann den Segen, um die Verbindung im Namen der Kirche zu heiligen und die Segnungen GOTTES auf die Brautleute herabzuflehen.<br><strong>Wer die Ehe eingeht, mu\u00df die Absicht haben,<\/strong> den Willen GOTTES zu tun; im Ehe-Stand das Heil seiner Seele zu suchen; seine Kinder christlich zu erziehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Keuschheit vor der Ehe<\/strong><br><strong>Vor der Eheschlie\u00dfung <\/strong>ist jede Vertraulichkeit im Benehmen, Reden oder Geschlechtsverkehr zwischen den zuk\u00fcnftigen Brautleuten zu vermeiden. Die Ehe-Leute m\u00f6chten sich von Herzen GOTT anempfehlen und sich in einem Ehe-Gespr\u00e4ch mit Eltern und Priestern vorher beraten lassen. <br><strong>Zu den Pflichten<\/strong> der Ehe-Partner z\u00e4hlen: Treue zu CHRISTUS und zum Partner; gegenseitige Liebe und Achtung; der st\u00e4ndige Beitrag zum Frieden; geduldiges Ertragen von Fehlern und Schw\u00e4chen des anderen; eine christliche Erziehung der Kinder.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind Ehe-Hindernisse?<\/strong><br><strong>Zur g\u00fcltigen Ehe-Schlie\u00dfung ist notwendig<\/strong>, da\u00df keine trennenden Ehe-Hindernisse (Blutsverwandtschaft, Verschiedenheit der Religionen, feierliches Gel\u00fcbde der Keuschheit) vorliegen, da\u00df der Vollzug freiwillig ist oder da\u00df man nicht bereits verheiratet ist. <br>Beide Partner m\u00fcssen im Stand der Gnade sein, also gebeichtet haben.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche Macht hat der Staat?<\/strong><br>Das Band der christlichen Ehe kann von der weltlichen Obrigkeit nicht gel\u00f6st werden, weil sie sich nicht in Sachen der Sakramente einmischen darf: \u201eWas GOTT verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen.\u201c (Mk 10, 9) <strong>F\u00fcr einen Christen gen\u00fcgt es nicht,<\/strong> eine Zivil-Ehe vor dem weltlichen Standesamt zu schlie\u00dfen, weil dies kein Sakrament und daher keine wahre Ehe ist. <br><strong>Wenn Braut-Leute <\/strong>nur in einer <strong>Zivil-Ehe <\/strong>zusammenleben, befinden sie sich im <strong>Zustand fortgesetzter Tods\u00fcnde.<\/strong> Wenn man jedoch eine kirchliche Ehe eingeht, ist man auch verpflichtet, die staatlich geforderte Zivil-Ehe einzugehen \u2013 obwohl sie kein Sakrament ist \u2013 damit die b\u00fcrgerlichen Rechte der Ehe-Partner und deren Kinder gesichert sind.<br><em>Pfr. Winfried Pietrek <\/em><\/p>\n\n\n\n<p>CM-Verteil-Brosch\u00fcre: <br><strong><a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/produkt\/katholiken-antworten\/\">Was ist die Wahrheit?<\/a><\/strong><a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2019\/10\/02\/was-ist-die-wahrheit-2\/\"><strong> <\/strong><\/a>Die kath. Tradition antwortet (2 \u20ac)&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die sakramentale christliche Ehe ist nur zwischen zwei Christen m\u00f6glich, denn eine Ehe, basierend auf unterschiedlichen GOTTES-Bildern und Religionen, ist nicht praktisch umsetzbar. Zu unterschiedlich sind Glaubens-Einstellungen und religi\u00f6ser Kult. 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