{"id":3493,"date":"2020-01-28T22:51:56","date_gmt":"2020-01-28T20:51:56","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=3493"},"modified":"2020-01-28T22:53:46","modified_gmt":"2020-01-28T20:53:46","slug":"beethoven-leidenschaft-eines-genies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2020\/01\/28\/beethoven-leidenschaft-eines-genies\/","title":{"rendered":"Beethoven \u2013 Leidenschaft eines Genies"},"content":{"rendered":"\n<p>250 Jahre Ludwig van Beethoven: Geboren 1770 in Bonn, revolutionierte der tiefgl\u00e4ubige Komponist die Musik-Geschichte Europas.<\/p>\n\n\n\n<p>Geniales Wunderkind, geboren kurz vor Ausbruch der\nFranz\u00f6sischen Revolution, will er durch sein Werk den Menschen einen kurzen\nEinblick in die Ewigkeit geben. Seine Musik verbindet den Urgrund Seele mit\nGOTT, gibt neue Lebensfreude. \u00c4hnlich wie die Revolution als Gewitter \u00fcber die\neurop\u00e4ischen Monarchien 1789 hereinbricht, so gewaltig und ersch\u00fctternd sind\ndie neuartigen Symphonien des leidenschaftlichen Musikers. Was f\u00fcr Leiden des\nK\u00fcnstlers aber da\u00adhinterstehen, und mit welchen Opfern diese Orchester-Werke er\u00adkauft\nwurden, ahnt kaum einer.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Ungeb\u00e4ndigte Schaffenskraft<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Musikerfamilie. Die Vorfahren: S\u00e4nger, Musiklehrer,\nHofkapellmeister. Hochbegabt tritt Ludwig van Beethoven\nals 7j\u00e4hriger erstmals als Pianist auf. Sein Lehrer Neefe\nprophezeit ihm eine gro\u00dfe Zukunft: \u201eGewi\u00df ein zweiter Wolfgang\nAmadeus Mozart, wenn er so fortschreitet, wie er angefangen hat.\u201c\n\u201eSpagnol\u201c, Spanier genannt, wegen seines br\u00e4unlichen Teints und seiner\nschwarzen Augen. Sein Charakter ist durchdrungen von ungez\u00e4hmter Schaffenskraft.\n1786 bricht er als 16j\u00e4hriger nach Wien auf, die Metropole mit den damals\npopul\u00e4ren Musikern. Daf\u00fcr l\u00e4\u00dft er sogar seine feste Anstellung als Organist in\nBonn fallen. Er spielt eine Reihe Instrumente, unter anderem Cembalo, Bratsche\nund Violine in der Hofkapelle. Mit 25 Jahren geht der Klavier-Virtuose mit\nseinen Kompositionen an die \u00d6ffentlichkeit. In seinen 10 Wiener Jahren\nentstehen 32 Klavier-Sonaten. Der K\u00fcnstler ist umjubelt. Menschen begreifen,\nda\u00df hier GOTT am Werk ist. Bis ins Detail studiert Beethoven die Kirchenmusik Bachs, die Quartette Haydns\nund Symphonien Mo\u00adzarts, bis er seinen eigenen\nStil findet. Als die Franz\u00f6sische Revolution ausbricht, ist Beethoven immer\nnoch in Wien. F\u00fcr ihn versiegen in dieser Zeit die Honorare, aber seine\nSchaffenskraft ist ungebrochen. Als Katholik wei\u00df er, da\u00df er nicht nur zur\nFreude der Menschen komponiert, sondern zu allererst zur Ehre Gottes. Unter\nseine gewaltige Missa Solemnis schreibt er: \u201eM\u00f6ge\nsie von Herzen zu Herzen gehen!\u201c Das Lob Gottes will er mit den Menschen\nteilen. \u201eUmsonst habt ihr empfangen, umsonst sollt ihr\ngeben\u201c, sagt Jesus (Mt 10, 8).&nbsp; <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Triumph der Musik<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ludwig van Beethoven ist 28, als sein Geh\u00f6rleiden sich 1798 an\u00adbahnt. 1814 ist sein letzter \u00f6ffentlicher Auftritt als Pianist. Halb taub kann er seine eigene Musik kaum noch h\u00f6ren, spielt aber und dirigiert weiter, da er die Melodien seiner neun Symphonien, wie von g\u00f6ttlicher Hand geschrieben, in seinem Innersten h\u00f6rt. Das ist Gnade. Gespr\u00e4che f\u00fchrt er nur noch schriftlich. 400 solcher Hefte sind erhalten. 1812 kommt es zu einer Begegnung mit Goethe im b\u00f6hmischen Kurbad Teplitz. Goethe schreibt seiner Frau: \u201eInniger habe ich noch keinen K\u00fcnstler gesehen.\u201c Beethoven aber leidet an seiner Taubheit und denkt an Selbstmord, macht sein Testament. \u201eWie ein Verbannter mu\u00df ich leben. Meine Ohren sausen und brausen Tag und Nacht.\u201c Doch dann der Akt des Vertrauens und der Hingabe an den Sch\u00f6pfer und die Gnade seiner Begabung. Gott will die Menschen ganz. \u2013 Eine Ehefrau, die er sich ersehnt, bleibt ihm versagt. Entweder ist die Geliebte schon vergeben, oder die Liebe fehlt auf seiner Seite. Das \u00dcbernat\u00fcrliche, das Genie und seine Musik strahlen bis heute leuchtend auf. Immer wieder Beethovens typisches \u201eDENNOCH!\u201c: <br>Trotz Einsamkeit, Armut und Taubheit bleibt er gelassen und vertraut seinen Freunden an: \u201eDer Herrgott wird mir schon jemanden senden, der mir die Augen zudr\u00fcckt, wenn ich sterbe.\u201c Tats\u00e4chlich geschieht es so, als der gro\u00dfe Komponist mit 57 Jahren im Jahr 1827 heimgeht. Bis heute schenkt seine Musik Millionen von Zuh\u00f6rern neue Lebensfreude.\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <br><em>Sr. Maria Anja<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>CM-Buch: <a href=\"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2020\/01\/06\/cm-buch-neu-ein-funken-lebensfreude\/\"><strong>Ein Funken Lebensfreude<\/strong><\/a> (5 \u20ac)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>250 Jahre Ludwig van Beethoven: Geboren 1770 in Bonn, revolutionierte der tiefgl\u00e4ubige Komponist die Musik-Geschichte Europas. Geniales Wunderkind, geboren kurz vor Ausbruch der Franz\u00f6sischen Revolution, will er durch sein Werk den Menschen einen kurzen Einblick in die Ewigkeit geben. 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