{"id":212,"date":"2017-10-04T21:52:35","date_gmt":"2017-10-04T19:52:35","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=212"},"modified":"2017-10-28T16:09:43","modified_gmt":"2017-10-28T14:09:43","slug":"wie-der-friede-gerettet-wird","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2017\/10\/04\/wie-der-friede-gerettet-wird\/","title":{"rendered":"Wie der Friede gerettet wird"},"content":{"rendered":"<p>Es ist vor gut 100 Jahren, am 13. Mai 1917. Erstmals \u00fcberf\u00e4llt Lenin mit einer Horde eine Kirche in Moskau und zerst\u00f6rt sie. In Rom wird am selben Tag Pius XII., der Warner vor dem Kommunismus, zum Bischof geweiht. Im portugiesischen Fatima h\u00fcten drei Kinder, 7, 9 und 10 Jahre alt, ihre Schafe, als zwei Blitze aufzucken. An einer Steineiche sehen Jacinta, Francisco und Lucia eine Frau in hellem Licht. Sie sagt \u2013 doch das h\u00f6ren nur die beiden M\u00e4dchen: \u201eF\u00fcrchtet euch nicht! Ich bin vom Himmel.\u201c Sie sagt nicht: \u201eIch komme vom Himmel\u201c, sondern sie verdeutlicht: Ich geh\u00f6re dazu. Lucia, die \u00c4lteste, fragt: \u201eWas w\u00fcnschen Sie?\u201c \u2013 \u201eKommt sechsmal hierher, immer am 13. jedes Monats!\u201c Zugleich bittet die Frau um das t\u00e4gliche, schlichte Gebet des Rosenkranzes, den die Kinder schon kennen. \u201eWollt ihr euch Gott aufopfern?\u201c fragt die Frau. Sie wirbt nicht zuerst f\u00fcr den wankelm\u00fctigen Menschen, sondern f\u00fcr Gott. \u201eWollt ihr alle Leiden ertragen?\u201c Mutig sagen die M\u00e4dchen: \u201eJa!\u201c Die Frau verdeutlicht: \u201eWollt ihr S\u00fchne leisten auch f\u00fcr die S\u00fcnden anderer?\u201c Bu\u00dfe \u2013 der Leitruf JESU!<\/p>\n<p>Die in gl\u00e4ubigen Familien aufwachsenden Kinder nehmen ihre Zusage sehr ernst. Francisco, dem die M\u00e4dchen die Worte der Frau berichten, versteckt sich \u00f6fter, einmal sogar auf der Kanzel ihrer kleinen Dorfkirche, um in der Stille den Rosenkranz zu beten. Jacinta f\u00e4ngt an, Milch zu trinken, die sie sonst nicht mochte, und verzichtet auf die geliebten Weintrauben.<\/p>\n<p>Haben solche freiwilligen Verzichte einen Sinn? Ja, wenn sie aus Liebe geschehen, um die Liebe zu Gott einzu\u00fcben. Bald m\u00fcssen die Kinder viel Leid durchstehen. Selbst ihre M\u00fctter wollen ihnen nicht glauben. Immer mehr Menschen ziehen am 13. mit zur Steineiche. Die Beh\u00f6rden greifen ein. Mit grausamen Methoden versucht man, die Kinder der L\u00fcge zu \u00fcberf\u00fchren. Vor einem stark brennenden Ofen l\u00fcgt man ihnen einzeln vor: \u201eWenn du nicht zugibst, da\u00df du l\u00fcgst, wirst du hier verbrannt, wie es schon den beiden anderen ergangen ist.\u201c Alle drei bleiben standhaft. So stark ist ihnen das Erlebnis mit der Frau, die sie als Maria sehen, ans Herz gegangen.<\/p>\n<p><strong>\u201eWas ist denn Ru\u00dfland?\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Als die Kinder von der Frau h\u00f6ren, es solle f\u00fcr Ru\u00dfland gebetet werden, fragen sie sp\u00e4ter die Gro\u00dfen, was Ru\u00dfland denn sei. Francisco bewegt besonders das ihm \u00fcbermittelte Wort: \u201eTr\u00f6stet euren Gott.\u201c Nachts weint er deshalb. Der 10j\u00e4hrigen Lucia sagt die Frau: \u201eDu bleibst noch eine Zeitlang auf Erden. Jacinta und Francisco werde ich bald holen.\u201c Lucia wird 98 Jahre alt. Die Frau sagt: \u201eJesus will sich deiner bedienen, damit die Menschen mich erkennen und lieben.\u201c Das macht Lucia zu ihrer Lebens-Aufgabe. Vor allem gibt sie bis zu ihrem Tod den Wunsch weiter: Alle Bisch\u00f6fe sollen gemeinsam mit dem Papst Ru\u00dfland ihrem Herzen anvertrauen, dem ja auch Jesus selbst anvertraut wurde. \u201eWeihen\u201c sagt die Frau. Und sie verhei\u00dft sogar: \u201eEines Tages wird das geschehen, und der Welt wird eine Zeit des Friedens geschenkt.\u201c Noch steht das aus.<\/p>\n<p>Damals verspricht die Frau etwas Besonderes f\u00fcr den 13. Oktober. 70.000 Menschen sind zusammengestr\u00f6mt, verteilt \u00fcber viele Kilometer. Sie erleben ein dreimaliges \u201eSonnenwunder\u201c, sind zuvor von Regen durchn\u00e4\u00dft und pl\u00f6tzlich durch die kreisende, herabst\u00fcrzende Sonne getrocknet. Anwesende Gegner von Fatima sind v\u00f6llig umgestimmt. Die erste dort errichtete Kapelle wird von Gegnern zerst\u00f6rt. Der zust\u00e4ndige Bischof pr\u00fcft die Ereignisse 13 Jahre lang. Dann erkennt er sie als echt an. Doch lange str\u00e4ubt sich die Kirche, die Kinder selig- oder gar heiligzusprechen. Kinder h\u00e4tten noch keinen ausgepr\u00e4gten Willen. Erst in den Jahren 2000 und 2017 kapitulieren die Vernunftler. Eine halbe Million Pilger str\u00f6mt in Fatima zusammen, jenem Ort, der \u2013 \u00e4hnlich Lourdes \u2013 einen islamischen Namen tr\u00e4gt. Selbst der Koran leugnet nicht, da\u00df Maria eine Jungfrau ist. Mu\u00df dann ihr Kind nicht \u00fcbernat\u00fcrlichen Ursprungs sein?<br \/>\n<span style=\"color: #999999;\"><em>Pfr. W. Pietrek<\/em><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es ist vor gut 100 Jahren, am 13. Mai 1917. Erstmals \u00fcberf\u00e4llt Lenin mit einer Horde eine Kirche in Moskau und zerst\u00f6rt sie. In Rom wird am selben Tag Pius XII., der Warner vor dem Kommunismus, zum Bischof geweiht. 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