{"id":10333,"date":"2026-02-01T08:00:00","date_gmt":"2026-02-01T07:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=10333"},"modified":"2026-01-17T11:56:42","modified_gmt":"2026-01-17T10:56:42","slug":"maria-als-miterloeserin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2026\/02\/01\/maria-als-miterloeserin\/","title":{"rendered":"Maria als Miterl\u00f6serin"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Das Wort steht so nicht in der Bibel. Doch die Kirche ist ein lebendiger Organismus, von gegebenen \u00c4mtern bis hin zum Papstamt getragen, zugleich von Betern bewegt, die innig an die Macht der Gnade GOTTES glauben und in ihr leben. Mit JESUS ist Maria Herzst\u00fcck der Kirche, und deshalb wird sie in allen Jahrhunderten als \u201eMiterl\u00f6serin\u201c verstanden. Denn ohne Maria h\u00e4tten wir JESUS nicht. <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Manche Christen bef\u00fcrchten dennoch: Wird Maria Miterl\u00f6serin genannt, w\u00fcrde JESUS, dem einzigen Erl\u00f6ser der Welt, Abbruch getan. Doch im Gegenteil: GOTT ist so gro\u00df, da\u00df auch Sein Spiegelbild in den Gesch\u00f6pfen, den Geheiligten, Seine Gr\u00f6\u00dfe widerspiegelt. Um so mehr in Maria. Schon Kirchenvater <strong>Augustinus<\/strong> (\u2020430) schreibt, Maria habe durch ihre Liebe mitgewirkt, da\u00df die Gl\u00e4ubigen in der Kirche geboren werden. Marias Ja-Wort ist \u201eeinzigartig\u201c, wie das II.Vatikanische Konzil (1962-1965) feststellt. Davon \u00fcberzeugt war auch der belgische Kardinal <strong>Mercier<\/strong>, der vor genau 100 Jahren (1926) gemeinsam mit den Bisch\u00f6fen Belgiens erbat, den bestehenden Glauben durch einen Glaubenssatz, durch ein Dogma, zu festigen. Also Maria als \u201eMittlerin aller Gnaden\u201c zu verk\u00fcnden. Papst <strong>Benedikt XV.<\/strong> (\u20201922) f\u00fchrte 1921 wahlweise das Fest unter diesem Namen ein. Denn Maria wurde nicht nur passiv von GOTT benutzt, sondern hat frei zum Heil der Menschen mitgewirkt. Die Akten des letzten Konzils vermerken ausdr\u00fccklich: \u201eMit R\u00fccksicht auf die Protestanten\u201c habe das Konzil diesen \u201ewahrhaftigsten\u201c Ausdruck nicht gebraucht. Doch Diplomatie darf den Glaubensflu\u00df nie hemmen. Schon <strong>Johannes Paul II.<\/strong> betitelte 1997 eine seiner Predigten: \u201eMaria als einzigartige Mitwirkerin an der Erl\u00f6sung\u201c. Der Namensvorg\u00e4nger des jetzigen Papstes, <strong>Leo XIII.<\/strong> (1878-1903), \u00fcberschrieb ein Abla\u00dfgebet \u201eMiterl\u00f6serin des MenschenGeschlechtes\u201c. Und der Konvertit Kardinal <strong>Henry Newman<\/strong> (\u20201890) verteidigte \u00f6ffentlich den Ehrentitel \u201eMiterl\u00f6serin\u201c gegen einen Anglikaner. Schon 431, als das Konzil von Ephesus den Jahrhunderte alten Titel \u201eGottesmutter\u201c verpflichtend verk\u00fcndete, gab es Mi\u00dfverst\u00e4ndnisse. Doch Glaubensh\u00fcrden, die nicht zu umgehen sind, k\u00f6nnen zu tieferem Glauben f\u00fchren. <strong>Benedikt XVI.<\/strong> rief 2010 in Fatima Maria als \u201eMittlerin der Gnaden\u201c an. Wie Professor <strong>Manfred Hauke<\/strong> feststellt, f\u00fcgte Benedikt hinzu: Maria sei \u201evollst\u00e4ndig eingetaucht in die eine universelle Mittlerschaft CHRISTI\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Sr. Maria Anja <br>Buch: Maria. Das Leben der allerseligsten Jungfrau (15 \u20ac)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Wort steht so nicht in der Bibel. Doch die Kirche ist ein lebendiger Organismus, von gegebenen \u00c4mtern bis hin zum Papstamt getragen, zugleich von Betern bewegt, die innig an die Macht der Gnade GOTTES glauben und in ihr leben. 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