{"id":10053,"date":"2025-07-01T08:00:00","date_gmt":"2025-07-01T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/christliche-mitte.de\/?p=10053"},"modified":"2025-06-21T11:38:02","modified_gmt":"2025-06-21T09:38:02","slug":"turin-zeigt-das-tuch-christi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/christliche-mitte.de\/index.php\/2025\/07\/01\/turin-zeigt-das-tuch-christi\/","title":{"rendered":"Turin zeigt das Tuch CHRISTI"},"content":{"rendered":"\n<p>Das Leinentuch zeigt den Leichnam JESU: Auf mystische Weise sind nicht nur der K\u00f6rper JESU darauf zu sehen, sondern auch seine Wundmale. 2025 ist es wieder 10 Tage lang f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zur Verehrung ausgestellt.<\/p>\n\n\n\n<p>Forscher im 20. Jahrhundert haben l\u00e4ngst erkl\u00e4rt, da\u00df das Abbild JESU kein Gem\u00e4lde ist, sondern ein Wunder. Was wissen wir aus der Bibel \u00fcber die Grablegung JESU am Karfreitag? Die beiden Juden und Freunde JESU \u2013 <strong>Josef <\/strong>und <strong>Nikodemus <\/strong>\u2013 legen den Leichnam in ein neu ausgehauenes Felsengrab vor den Mauern Jerusalems, einbalsamiert mit Aloe und Myrrhe, 32 Kilogramm, dar\u00fcber legen sie das fast 4,5 Meter lange Tuch. Dann rollen sie den Verschlu\u00dfstein vor den Eingang des Grabes. Als <strong>Maria Magdalena<\/strong> und <strong>Petrus <\/strong>und <strong>Johannes <\/strong>nacheinander morgens fr\u00fch zum Grab eilen, ist es leer. Da liegen nur noch das Leinentuch und das Schwei\u00dftuch vom Kopf im Grab, welche die J\u00fcnger eilig als kostbare Andenken mitnehmen. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was geschah mit dem Grabtuch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Petrus, der Stellvertreter JESU und erster Papst, nimmt das Tuch mit nach Rom. Dann verlieren sich die Spuren w\u00e4hrend der n\u00e4chsten 300 Jahre wegen der Christenverfolgungen im Imperium Romanum. Wahrscheinlich gelangte das Grabtuch in den Verfolgungs\u2010Wirren nach Edessa im Byzantinischen Reich. Denn aus dem Jahr 600 wird aus Edessa berichtet, da\u00df ein \u201enicht von Menschenhand gemachtes Bild\u201c die Stadt aus der Belagerung durch die Perser befreit habe. Wissenschaftlich nachgewiesen ist der Aufenthalt des Grabtuches JESU erst wieder um das Jahr 1525 in der Kathedrale von Turin, in San Giovanni Battista. 1898 fotografiert der Amateur\u2010Fotograf <strong>Secondo Pia<\/strong> erstmals das Tuch: Zu sehen ist ein etwa 30j\u00e4hriger, vollb\u00e4rtiger toter Mann mit Spuren der Kreuzigung und zahlreichen Wunden. Das Grabtuch ist gleichsam das Foto\u2010Negativ. Ein Wunder. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Grabtuch ist echt<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Auf beiden Augen des toten JESUS liegen M\u00fcnzen aus dem 16. Jahr der Regierung des r\u00f6mischen Kaisers <strong>Tiberius <\/strong>(29 n.Chr.), die nur zur Zeit des Landpfleger <strong>Pontius Pilatus<\/strong> gepr\u00e4gt wurden. Dann weiter: Das Tuch enth\u00e4lt keinerlei Farb\u2010 oder Verwesungsspuren. 50 Dornenstiche am Kopf sind klar zu erkennen und weisen auf die Dornenkrone hin, die JESUS von r\u00f6mischen Soldaten zur Verspottung aufgesetzt wurde. Auch Spuren der Gei\u00dfelung sind zu erkennen: 120 Einschl\u00e4ge von zwei Seiten durch kleine Bleikugeln. Auf der Schulter Druckspuren von dem 50 Kilogramm schweren Querbalken des Kreuzes, den JESUS zur Kreuzigung tragen mu\u00dfte. An der rechten Ferse JESU Stra\u00dfenschmutz, wie er in Jerusalem vorkam. Die rechte Wange ist geschwollen, der Bart zum Teil ausgerissen. Das Tuch enth\u00e4lt Spuren von Myrrhe und Aloe. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Beweise der Forschung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Schweizer Kriminologe <strong>Max Frei<\/strong> entnimmt 1973 mit Klebestreifen 59 verschiedene Pollenk\u00f6rner vom Grabtuch, deren Pflanzen nur im Nahen Osten zur Zeit JESU vorkommen: 44 Pollenarten davon stammen aus Jerusalem, 18 aus Edessa, 13 aus Konstantinopel und 17 aus Italien, also Orten, wo das Grabtuch lagerte. Auch die Blutspuren auf dem Tuch k\u00f6nnen wissenschaftlich nachgewiesen werden: Es handelt sich um die Blutgruppe AB. Die Lanzenwunde, von welcher die Evangelien berichten, ist zu sehen. Die Qualen JESU sind im Tuch abgebildet: Blutungen in den F\u00fc\u00dfen, durchbohrte Handwurzeln. Entsprechend der Kreuzigungs\u2010Art zur Zeit JESU. <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wem geh\u00f6rt das Grabtuch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Seit 1983 ist das Turiner Tuch im Besitz des Vatikan, dem es der italienische K\u00f6nig Umberto II. in seinem Testament vermacht hat. Im 20. Jahrhundert wurde die kostbare Grabtuch\u2010Reliquie in Turin viermal den Gl\u00e4ubigen zur Verehrung gezeigt: So auch im Jahr 2015 und im April 2025, im Heiligen Jahr. Das Grabtuch ist das weltweit am intensivsten untersuchte Textilst\u00fcck. Bis heute best\u00e4rkt es die Christenheit im Glauben an das Leidens\u2010 und Auferstehungs\u2010Mysterium JESU CHRISTI. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-right\"><em>Sr. M. Anja Henkel Buch: Das Grabtuch von Turin (15 \u20ac)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Leinentuch zeigt den Leichnam JESU: Auf mystische Weise sind nicht nur der K\u00f6rper JESU darauf zu sehen, sondern auch seine Wundmale. 2025 ist es wieder 10 Tage lang f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zur Verehrung ausgestellt. Forscher im 20. Jahrhundert haben l\u00e4ngst erkl\u00e4rt, da\u00df das Abbild JESU kein Gem\u00e4lde ist, sondern ein Wunder. 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