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Der Kurier

Wenn Sie unseren erfolgreichen Hintergrund-Dienst besser kennenlernen möchten und an einer christlich-konsequenten Orientierungshilfe zu den wesentlichen Themen des Lebens interessiert sind, senden wir Ihnen gern gratis und unverbindlich drei Monate lang die Druckausgabe des CM-KURIER zu.

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Aus dem KURIER der CHRISTLICHEN MITTE
Geistliche Schönredner
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 11:06 Uhr

„Unsere eigenen Kirchenglieder glauben uns Kirchenvertretern fast kein Wort mehr, wenn wir uns zum Islam äußern. Wir gelten als Softies, als Schönfärber und Schönredner, die am liebsten ein so ideales Islambild zeichnen würden, wie es uns von Seiten der Moslems auch immer wieder vor Augen gestellt wird“.

Das stellt der Religionswissenschaftler Georg Schmid auf der Internetseite www.jesus.ch fest. Den Glaubwürdigkeitsverlust führt Schmid darauf zurück, daß Kirchenvertreter das von Muslimen verbreitete „problemfreie“ Islambild übernehmen „und bei allen kritischen Anfragen aus ihrem eigenen Publikum sofort Rassismusverdacht aufkommen lassen.“

Solange die den Gläubigen bekannten islamischen Probleme „von uns nicht angesprochen werden, werden wir als Kirchenvertreter in unseren Äußerungen zum Islam schlicht nicht mehr ernstgenommen ... Solange wir christliche Softies spielen und interreligiös am liebsten nur Komplimente austauschen, sind wir ein Trauerspiel für alle unverwüstlichen Optimisten, die trotz allem immer noch meinen, daß die Kirche etwas zu sagen hätte.“

Wer nach Islam-Urteilen von Kirchenvertretern früherer Jahrhunderte sucht, der bestelle das CM-Buch „Der Islam im Zeugnis von Heiligen und Bekennern“ (3,50 ).

 
Bischöfin Käßmann antwortet
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 11:05 Uhr

„Evangelische Kirche in Deutschland, EKD, Vorsitzende des Rates, Landesbischöfin Dr. Margot Käßmann“ - so lautet der Briefkopf. Und in dieser ihrer Eigenschaft antwortete mir Käßmann auf meine Bitte, sich eindeutig und umfassend gegen Homosexualität auszusprechen:

„Daß meine Antwort auf Ihre Forderung Sie nicht zufriedenstellen würde, haben Sie sicherlich erwartet ... Aus einer 2002 veröffentlichten Orientierungshilfe des Rates der EKD zum Thema „Gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaften“ möchte ich Ihnen einen Ausschnitt zitieren:

‘Der Rat kommt zu folgendem Ergebnis: Es gibt keine biblischen Aussagen, die Homosexualität in eine positive Beziehung zum Willen Gottes setzen – im Gegenteil ... Denjenigen homosexuell geprägten Menschen, die aufgrund ihrer Lebensgeschichte und Selbstwahrnehmung ihre homosexuelle Prägung als unveränderbar verstehen und nicht bereit sind, sexuell enthaltsam zu leben, ist zu einer vom Liebesgebot her gestalteten und darum ethisch verantworteten gleichgeschlechtlichen Lebensgemeinschaft zu raten. Diese Position muß eine Spannung zwischen dem biblischen Widerspruch gegen homosexuelle Praxis als solche und der Bejahung ihrer ethischen Gestaltung in Kauf nehmen.’...“

Das heißt mit anderen Worten: Homosexuell zu leben, ist nach der Bibel zwar schwere Sünde, die Rücksicht auf die homosexuell lebenden Menschen ist der Evangelischen Kirche aber wichtiger. Für mich lautet das Liebesgebot GOTTES immer noch: „Du sollst den HERRN, deinen GOTT, lieben!“ Dies ist das erste und wichtigste Gebot. Und weiter: „Wer MICH liebt, hält Meine Gebote!“

Die EKD liebt den Menschen mehr als GOTT und handelt eindeutig gegen biblische Weisungen. Sie ist damit nicht mehr meine geistliche Heimat, und ich habe als Antwort meinen Austritt erklärt.            R. Walther

 
Sieg der Tradition (5)
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 11:03 Uhr

Zwei Jahre nach dem päpstlichen Erlaß „Summorum Pontificum“, der die Liturgie im klassischen Römischen Ritus weltweit wieder eingeführt hat, ist die Zahl der Meßorte dieser Liturgie in Deutschland um 300% gestiegen.

Immer mehr Priesteramtskandidaten wünschen die Ausbildung und Weihe im alten Ritus:

In Frankreich können sie sich mit Beginn des Studienjahres 2010 im Seminar Lyon unter Kardinal Barbarin im klassischen Römischen Ritus ausbilden und weihen lassen. Täglich wird dort die Hl. Messe im alten Ritus gefeiert.

Damit geht Lyon über das Priesterseminar Frejus-Toulon hinaus, in dem seit zwei Jahren im alten Ritus ausgebildet wird mit den Folgen, daß Priesteramtskandidaten aus ganz Frankreich dieses Seminar bevorzugen.

Zusammen mit dem Vormarsch der „lateinischen“ Hl. Messe ist das Interesse an der lateinischen Sprache in den letzten Jahren explosionsartig gestiegen. Wer im Internet das Stichwort „Latein“ eingibt, stößt auf 1.070.000 Eintragungen. Verschiedene Internet-Seiten bieten täglich und wöchentlich Latein-Nachrichten an. 

Offen berichtet der Münchener Philosoph Robert Spaemann über seine Bekehrung zur „Alten Mes­se“. Er, der zunächst die neue Liturgie – in der Volkssprache und zum Volk hin zelebriert – begrüßt hatte, stieß sich immer mehr an der „Profanierung und Banalisierung des Gottesdienstes“.

Als er die „alte“ Messe zum ersten Mal wieder besucht hatte, war er – so sein Bericht – „hinterher offen gestanden in Tränen aufgelöst, weil ich nach vielen Jahren auf einmal sah, was die Messe auch sein kann“ (kreuz.net).

Spaemann weist darauf hin, daß Papst Benedikt XVI. „bei fast allen öffentlichen feierlichen Angelegenheiten den römischen Kanon benutzt“ (Der Kanon ist der wesentliche Teil einer Hl. Messe).

„Die Nachfrage (nach der klassischen Liturgie) ist so gestiegen, daß wir ihr nicht überall entsprechen konnten ... Vom sakralen Charakter der ‘göttlichen Liturgie’ – um einen Ausdruck aus dem östlichen Christentum zu gebrauchen, sind die Menschen, die die alte Liturgie entdecken, wie überwältigt ... Unser Angebot an Zelebrationsschulungen und Priesterexerzitien wird gerne angenommen. In mehreren Diözesen wurde ein Priester von uns (der Petrusbruderschaft) zum Zuständigen für die überlieferte Liturgie ernannt, und ein deutsches Bistum beauftragte uns mit einer Zelebrationsschulung für die Diözesanpriester“. Das sagte Pater Engelbert Recktenwald in seinem Interview mit Kath.net (3.12.09). Er ist Herausgeber des Internet-Portals www.kath-info.de.

Wer eine Hl. Messe im klassischen Römischen Ritus besuchen möchte, schaue sich die aktuelle Liste aller Meßorte und -zeiten an unter: pro-missa-tridentina.org.

Im alten Ritus wird ausschließlich die Mundkommunion gespendet:

Während die Deutsche Bischofskonferenz im November 09 wegen der sog. Schweinegrippe vor der Mundkommunion warnt, stellt die „Kongregation für den Gottesdienst“, Rom, auf Anfrage aus­drück­lich fest, daß es Priestern nicht erlaubt ist, die Mundkommunion zu verweigern, da die Instruktion „Redemptionis Sacramentum“ von 2004 ausdrücklich festlegt: „Jeder Gläubige hat immer das Recht, nach seiner Wahl die Heilige Kommunion mit dem Mund zu empfangen.“ Die Antwort aus Rom ist im Internet unter Rorate-Caeli. blogspot.com abrufbar.

Die CHRISTLICHE MITTE INTERNATIONAL rät aus Gründen der Ehrfurcht zur Mundkommunion und weil die Hände der Gläubigen mit bis zu 150 verschiedenen Bakterien verunreinigt sein können, während der Priester die Pflicht hat, sich vor der Hl. Messe die Hände zu wa­schen und dies in der liturgischen Handwaschung während der Hl. Messe wiederholt.

Die Warnung der Deutschen Bi­schofskonferenz ist aus diesen Gründen unverantwortlich.

                A.M.

 
Vorsicht Bezness!
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 11:02 Uhr

Unter „Bezness“ – Anlehnung an den englischen Begriff „business“ - verstehen Muslime das Geschäft mit „ungläubigen“ Frauen:

Vor allem beim Urlaub in islamischen Ländern werden Frauen aus christlich-europäischen Ländern mit der „Liebe“ von Muslimen betrogen, um sie auszunutzen, geldlich auszunehmen oder die Staatsbürgerschaft zu erwerben. Ist das „Geschäft“ erfolgreich abgeschlossen, werden die gutgläubigen Frauen verlassen, nicht selten mit einem Kind.

Ihre Zahl geht allein in Deutschland in die Tausende.

Eltern, die in Sorge sind um ihre Töchter, die sich in einen Muslim verliebt haben, sollten im Internet unter www.1001Geschichte.de re­cherchieren und die schwarze Liste von Bezness-Betrügern einsehen.

Über erschütternde Schicksale deutscher betrogener Frauen be­richtet auch die CM-Broschüre „Ich war mit einem Muslim verheiratet“ (1,50 ).

 
Alles nur Hypnose?
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 11:01 Uhr

Die „Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen“ (EZW), Berlin, warnt davor, charismatischen Wunderheilern für ihre Heilungsveranstaltungen Kirchen zur Verfügung zu stellen:

„Benny Hinn, Charles Ndifon, Billy Smith und andere werben zum Teil gezielt damit, im Auftrag Gottes Kranke heilen zu können und dazu beauftragt zu sein“. Die EZW fragt, „ob solchen Krankenheilungen nicht suggestive Praktiken zugrundeliegen und ob ihre häufig nur kurzfristige Wirksamkeit nicht eher Placebo-Effekten zuzuschreiben ist.“

Die EZW stellt fest, daß die Zahl der pfingstlich-charismatischen Heilungsgottesdienste in den letzten zwei Jahren explosionsartig zugenommen hat.

Auch Jan-Henrik Günter, Ausbildungsleiter des „TherMedius-Institutes für Hypnose-Fachausbildung“, sieht in der „Segnung der Charismatiker eindeutige Parallelen zu den sog. Schnell-Hypnose-Techniken, die selbst von Laien innerhalb kürzester Zeit erlernbar sind und keinerlei Bezug zu religiösen Energien haben müssen“ (Schreiben vom 18.11.09 an die KURIER-Redaktion).

Was halten S i e davon?

Bitte schreiben Sie uns Berichte über das „Ruhen im Geiste“ oder „Wunderheilungen“ bei charismatischen Veranstaltungen. Ha­ben Sie selbst körperliche Phänomene erlebt? Kennen Sie Gläubige, die „im Geiste“ geruht haben oder geheilt wurden?

Ihre Zuschriften werden selbstverständlich vertraulich behandelt.  Herzlichen Dank einem jeden, der sich die Mühe macht, über seine Erfahrungen zu berichten.

                Adelgunde Mertensacker

 
Wissenstest
Mittwoch, den 30. Dezember 2009 um 11:00 Uhr

Lesen Sie den CM-KURIER mit Gewinn? Testen Sie Ihr Gedächtnis:

1. ‑Was bedeutet ”EllaOne“?

2. ‑Wie heißt die Schutzgöttin des Dalei Lama?

3. ‑Warum sollte auf den Handgruß verzichtet werden?

4. ‑Wie niedrig ist der Prozentsatz der Christen im Heiligen Land?

5. ‑Wie nennt die deutsche Diagnose-Liste die homosexuelle Orien-

tierung?

Die Antworten finden Sie im Dezember-KURIER 09.

Um den Wissenstest zu bestehen, sollten Sie monatlich vier KURIER-Exemplare abonnieren - für nur 30 € im Jahr - ein Exemplar für Ihr Archiv und drei Exemplare zum Verschenken.

 
Wehret den Anfängen!
Montag, den 30. November 2009 um 23:37 Uhr

Offener Brief an Frau Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, Ossenreyerstr.29, D-18439 Stralsund. Fax  03831292782. www.angela-merkel.de

 

Im Namen der Religionsfreiheit behauptet der „Europäische Gerichtshof für Menschenrechte“: Ein Kruzifix in einem (italienischen) Schulraum anzubringen, verstößt gegen die „Menschenrechts-Konvention“. Damit werde die Religionsfreiheit verletzt.

Die italienische Regierung hat gegen das Urteil Berufung eingelegt, da das Kreuz ein Landessymbol ist. Mit Ausnahme der extremen Linken verurteilen alle politischen Gruppierungen Italiens diese Entscheidung des europäischen Gerichtshofs gegen das Kreuz (F-67075 Straßburg, avenue de l’Europe. Fax 0033-88412730. Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ).

Auch in Deutschland sind Hunderttausende von Kreuzen als Zeichen der Hoffnung und Erlösung aufgerichtet. Wer sie nicht anerkennen will, kann an ihnen vorbeigehen, ohne seinen Hut zu ziehen. Keiner wird zum Glauben gezwungen. Doch die Entscheidung der sieben Richter bedeutet, daß in ganz Europa – auch in Deutschland mit mehr als 50 Millionen Christen – das wichtigste christliche Symbol, Sinndeutung ihres Lebens, in der Öffentlichkeit infrage gestellt ist. Eine unerhörte Anmaßung  einer Minderheit und eine Geschichtsklitterung!

Deshalb bitten wir Sie, Frau Bundeskanzlerin, sich den Protesten Italiens anzuschließen und diesen so mehr Gewicht zu verleihen! Sie sind zugleich Bundesvorsitzende der CDU, die das C für CHRISTUS nach wie vor als „Markenzeichen“ beansprucht. Jetzt haben Sie eine hervorragende Gelegenheit, Ihren Millionen christlicher Wähler zu signalisieren, daß das C in CDU mehr ist als ein Lippenbekenntnis oder ein Werbe-Logo.

Wenn sogar die „Partido Democratico“, Nachfolge-Organisation der Kommunistischen Partei Italiens, versichert, „daß  in diesen delikaten Angelegenheiten der gesunde Menschenverstand zum Opfer des Rechtes wurde“, darf dann ein mitbetroffenes Land schweigen? Der Sekretär der ehemaligen KPI stellt zurecht fest: „Eine alte Tradition wie das Kruzifix kann für niemanden eine Beleidigung sein.“

Wer das Kreuz leugnet oder seine Verleugnung schweigend hinnimmt, leugnet zugleich die Wurzeln Europas, die aus dem Fundament des CHRISTUS-Glaubens zehren. Die gesamte Kultur Europas ist ohne das Kreuz undenkbar, ob das nun Atheisten wahrhaben wollen oder nicht. Dem Südoldenburger Volksaufstand gegen die Entfernung der Kreuze aus den Schulen mußte sogar das NS-Regime nachgeben. Sollen wir hinter jene Zeit zurückfallen?

Jetzt ist eine Bekenntnis-Stunde für CDU/CSU. Viele Wähler werden daraus Konsequenzen ziehen, ob sich die Regierungs-Chefin für ein christliches Europa zu Wort meldet. Unsere Gebete begleiten Ihre Entscheidung, Frau Bundeskanzlerin. Die Zeit der Geburt JESU ist eine gute Zeit für ein öffentliches Bekenntnis.

             Pfr. Winfried Pietrek, geistlicher Berater der CHRISTLICHEN MITTE

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. November 2009 um 23:41 Uhr
 
Solidaritätserklärung
Montag, den 30. November 2009 um 23:34 Uhr

„Sehr geehrter Herr Kardinal, ich gebe Ihnen hiermit zur Kenntnis, daß ich mich mit dem Offenen Brief von Frau Prof. Adelgunde Mertensacker im KURIER der CHRISTLICHEN MITTE (Nov. 09) uneingeschränkt solidarisch erkläre.

Ihr Grußwort zum Ramadan 2009 ist für mich als tiefgläubigem, aktiven Katholiken nicht nachvollziehbar... Lösen Sie sich bitte von den Umklammerungen nicht katholisch gesinnter Kreise, bevor die getreue Schar der Noch-Gläubigen weiter abnimmt. Ich bin froh, katholischer Christ zu sein und versichere Sie und den ganzen Episkopat meiner vollen Ehrerbietung. Ich erwarte aber, daß Sie als „Hirte“ für Ihre „Schafe“ eintreten, sie fördern und verteidigen ... –“

Das habe ich u.a. Herrn Kardinal Meisner geschrieben und möchte hiermit auch einmal bekunden, wie großartig und informativ Ihr CM-KURIER ist. Ihr KURIER gehört für mich bei weitem zu den besten „periodicals“, die ich kenne. Und ich kann Sie nur ermuntern, auch weiterhin so mutig und offen die wahren Zusammenhänge in unserem vormals so christlichen Land zu recherchieren und verständlich zu publizieren ...

Ich bin eindeutig auf der Seite derjenigen, die immer wieder erschrecken über die anbiedernden und scheinbar unbekümmerten Aussagen so mancher hochkarätiger Zeitgenossen aus Politik und Kirche... Die Aussagen in Ihrem Offenen Brief „IN UNSEREM NAMEN NICHT!“ kann ich nur begrüßen und voll und ganz unterstützen.

Heinrich Schwartz


Alle KURIER-Leser sind herzlich gebeten, Herrn Kardinal Meisner i.V. der Bischöfe von NRW ebenfalls zu schreiben und der KURIER-Redaktion eine Kopie davon zuzusenden. Ganz herzlichen Dank:

Joachim Kardinal Meisner, Kardinal-Frings-Str. 10, 50668 Köln, Fax: 0221-131286

 
Sieg der Tradition (4)
Montag, den 30. November 2009 um 23:33 Uhr

Erstmals seit 40 Jahren wurde am Sonntag, den 18. Oktober 2009, wieder im Petersdom, Rom, um 10 Uhr ein feierliches Pontifikalamt im klassischen Römischen Ritus gefeiert. Zelebrant war der Präfekt der Apostolischen Signatur (höchstes kirchliches Berufungsgericht), Erzbischof Raymond Leo Burke, der einige Tage zuvor von Papst Benedikt XVI. zum neuen Mitglied der Römischen Bischofskongregation ernannt worden war.

Zusammen mit Kardinalpräfekt Giovanni Battista Re ist Erzbischof Burke damit zuständig für mehr als 4.800 Bischöfe und für Personalentscheidungen, d.h. für die Ernennung von Bischöfen weltweit.

Am 1. November 09, dem Fest „Allerheiligen“, zelebrierte A. Kardinal Canizares Llovera, Präfekt der Gottesdienstkongregation, in der Kirche Santissima Trinita dei Pellegrini, Rom, ein feierliches Hochamt im tridentinischen Ritus. Ende Oktober 09 hatte er in einem Interview angekündigt, daß z. Zt. an einer Reform der sog. „neuen Messe“ (Novus Ordo) geabeitet würde: „Die Liturgie muß immer in Richtung GOTT ausgerichtet sein, nicht in Richtung der Gemeinschaft. Es ist nicht die Gemeinschaft, die die Liturgie macht, sondern es ist GOTT, der diese macht“ (Catalunya Cristiana).

Mit ausdrücklicher Billigung des Bischofs von Lourdes, Mons. Jacques Perrier, zelebrierte am Christkönigs-Sonntag Bischof Bernard Tissier de Mallerais der Piusbruderschaft in der Basilika von Lourdes eine Hl. Messe im klassischen Römischen Ritus.

Nach der jüngsten Umfrage des italienischen Meinungsforschungs-Institutes „Doxa“ wollen 71% der praktizierenden Katholiken, daß auch die klassische Liturgie in ihren Gemeinden gefeiert wird. 40% würden jede Woche die „alte“ Messe besuchen, wenn sie dazu Gelegenheit hätten – das sind 9 Millionen.

Seit dem 1. November 09 bildet das Priesterseminar von Haarlem-Amsterdam Priesteramtskandidaten in der Zelebration der klassischen Röm. Liturgie und in der Spendung aller anderen Sakramente im „alten“ Ritus aus.

Zur Umfrage erklärte Prälat Guido Pozzo, Präsident der Kommission „Ecclesia Dei“ (gegenüber dem Blog „messainlatino.com“):

„Das sind in der Tat beachtliche und ermutigende Daten, besonders diese absolute Mehrheit der praktizierenden Katholiken, die, zumindest nach Angaben der Umfrage, die Koexistenz der zwei Formen der Messe in den Pfarreien für ganz natürlich hält...Die immer größere Verbreitung dieses liturgischen Schatzes und Erbes der Kirche kann viele geistliche Vorteile auch hinsichtlich der Berufungen bringen.“

Gruppen, die erfolglos bei ihrem Pfarrer und Bischof um die Feier der klassischen Liturgie bitten, rät Prälat Pozzo, die Päpstliche Kommission „Ecclesia Dei“ anzuschreiben, „die sich dann mit den Bischöfen in Verbindung setzt...“. Die Anschrift lautet: Piazza del S. Uffizio, 11, 00120 Citta del Vaticano.

Der neue Erzbischof von Colombo, Sri Lanka, Mons. Malcom Ranjith, hat in seinen liturgischen Richtlinien (vom 7.10.09) sog. Lobpreis-Elemente verboten:

„Ungeordnete und laute Musik, Klatschen, lange Einschaltungen und Gesten, welche die Nüchternheit der Feier stören, sind nicht erlaubt“. Die Hl. Kommunion darf nur von den zuständigen Priestern gespendet und von den Gläubigen „ehrfuchtsvoll kniend und auf die Zunge“ empfangen werden.

Erzbischof Ranjith richtet sich mit seinen Anweisungen gegen charismatische Gottesdienste, wie sie z.B. auch in Deutschland gefeiert werden nach den Richtlinien der „Charismatischen Erneuerung“, die ausdrücklich erklärt: „Wir wollen und dürfen Gott gegenüber alle Gefühle offen ausdrücken. Deshalb gehört es in unseren Gottesdiensten und Treffen auch dazu, daß wir singen, tanzen, klatschen, die Hände heben und so weiter. Dabei soll jeder frei sein, seine persönliche Art zu finden“ (Faltblatt „Verständliche Fragen").

Dies aber ist liturgischer Wildwuchs, der Gegenwärtigsetzung des Opfertodes JESU CHRISTI in der Hl. Messem unangemessen, unwürdig und deshalb nicht erlaubt.

 
Massenkonversion?
Montag, den 30. November 2009 um 23:32 Uhr

Bei der Pressekonferenz vom 20. 10. 09, Rom, gab W. Kardinal Levada, Präfekt der Glaubenskongregation, bekannt, daß zwischen 20 und 30 anglikanische Bischöfe zur katholischen Kirche konvertieren wollen – zusammen mit ihren Gemeinden – das sind rund eine halbe Million anglikanische Christen.

Allein in Großbritannien gehören zur „anglo-katholischen“ Vereinigung 1.600 Pfarreien.

In ihrer gemeinsamen Erklärung – ebenfalls vom 20.10.09 – stellen der anglikanische Primas, Erzbischof Rowan Williams, Canterbury, und der katholische Erzbischof von Westminster, Vincent Gerard Nicols, u.a. fest:

„Die heutige Ankündigung der Apostolischen Konstitution (die für die konvertierten anglikanischen Gemeinden eine Personalprälatur vorsieht – ähnlich einer Militärdiözese) ist eine Reaktion von Papst Benedikt XVI. auf eine Reihe von Anfragen seitens Gruppen von Anglikanern an den Heiligen Stuhl, die in den vergangenen Jahren in die volle sichtbare Gemeinschaft mit der römisch-katholischen Kirche treten wollten und die bereit sind, zu bekennen, daß sie einen gemeinsamen katholischen Glauben teilen und das Dienstamt des Petrus als von CHRISTUS für Seine Kirche gewollt akzeptieren...“

Bischof John Broadhurst, Vorsitzender der Vereinigung „Forward in Faith“ mit über 1000 anglikanischen Geistlichen, stellte fest: „Das anglikanische Experiment ist vorbei!“


Die anglikanische Kirche wurde im 16. Jahrhundert von König Heinrich VIII. gegründet, der von Rom abfiel und sich zum Oberhaupt der Kirche von England machte, nachdem Papst Clemens VII. sich geweigert hatte, die Ehe Heinrichs mit Katharina von Aragon zu annulieren.

Heute ist die anglikanische Kirche in 164 Ländern der Erde und in 27 Kirchenprovinzen organisiert, die alle in Gemeinschaft stehen mit ihrem Primas, dem Erzbischof von Canterbury.

 
Luther im Jahr 2009
Montag, den 30. November 2009 um 23:31 Uhr

Zur Vorbereitung auf das Reformationsjubiläum 2017 will das „Theater für Niedersachsen“ mit dem Stück „Luther 2009“ an Martin Luther erinnern.

Gefördert wird das Theaterstück vor allem von der Hannoverschen Landesbischöfin Margot Käßmann als Schirmherrin.

Bis zum 31. Oktober 09 wurde das Stück bereits in 40 evangelischen Kirchen aufgeführt.

Es zeigt einen fluchenden, heulenden und mit Satan raufenden Luther, der den Papst „hirnrissig und blöd“ schimpft und sich bei einer Schläfenmassage in die Nonne Katharina von Bora verliebt.

„So ist das Stück vor allem ein Stück für Kenner der Kirchengeschichte“ urteilt das evangelische Magazin „idea Spektrum“ (Ausgabe vom 9.9.09).

„Schlagen wir ihn doch zur Seligsprechung vor“ empfiehlt ein Dialog in den Gängen des Vatikan am Schluß des Theaterstückes.

Eine sachliche Antwort auf die Fra­ge „Wer war Martin Luther?“ gibt der CM-Sonderdruck eines Vortrages von A. Mertensacker „Unterschied zwischen den Konfessionen“, den Sie gegen einen frankierten Rückumschlag von der KU­RIER-Redaktion erhalten können.

 
Geschenke von Wert
Montag, den 30. November 2009 um 23:30 Uhr

Sie suchen Weihnachtsgeschenke von bleibendem Wert? Schenken Sie ein CM-Buch oder gleich 9 Bücher zum Thema Islam zum Sonderpreis für zusammen nur 20 .

Wer ein KURIER-Abonnement verschenken möchte, gebe der Redaktion die Anschrift des Beschenkten an und zahle 20 für ein Jahres-Abo auf das KURIER-Konto ein (S.4). So einfach ist das. Der Beschenkte bekommt den KURIER, von der Dezember-Ausgabe 09 angefangen, pünktlich jeden Monat zugesandt und wird sich ein ganzes Jahr lang dankbar an den Geber erinnern.

 
Geführt vom HEILIGEN GEIST?
Montag, den 30. November 2009 um 23:29 Uhr

Das charismatische Missionswerk der Fernsehpredigerin Joyce Meyer ist wiederholt in den Schlagzeilen der internationalen Presse:

Joyce Meyer predigt das sog. Wohlstandsevangelium. Mit ihren Vorträgen tritt sie auf in Bibel TV, Super RTL, Tele 5, Star TV und vielen anderen Sendern. Sie beschäftigt 800 Mitarbeiter. Ihr Missionswerk ist in 15 Ländern vertreten.
In Deutschland hat es sein Büro in Hamburg.

„Das Leben genießen“ ist das Thema ihrer Vorträge.

Anfang November wurde ihr Sicherheits-Chef, Christopher Co­lemann, aus dem US-Staat Missouri, angeklagt, seine Frau und seine beiden Söhne Garrett (11) und Gavin (9) erdrosselt zu haben. Ein Missionswerk vom HEILIGEN GEIST?

In den letzten Jahren werden immer mehr Skandale aus charismatischen Organisationen aufgedeckt. In den meisten Fällen geht es um viel Geld, um Unterschlagungen,  zweckentfremdete Spendenverwendungen und sexuelle Vergehen.

 
Friedensfürsten dieser Welt
Montag, den 30. November 2009 um 23:28 Uhr

Am 10. Dezember 09 wird der US-Präsident, Hussein B. Obama, in Oslo, Norwegen, mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Nach dem von dem schwedischen Industriellen Alfred Nobel gestifteten Nobel-Preis soll er an denjenigen vergeben werden, „der am meisten oder am besten auf die Verbrüderung der Völker und die Abschaffung oder Verminderung stehender Heere... hingewirkt und im vergangenen Jahr der Menschheit den größten Nutzen gebracht hat.“

Das Nobelpreis-Komitee begründet die Wahl Obamas damit, „daß Demokratie und Menschenrechte gestärkt werden sollen. Es geschieht selten, daß eine Person wie jetzt Obama die Aufmerksamkeit der Welt derart auf sich zieht und neue Hoffnungen auf eine bessere Zukunft entfacht“.

Das Nobelpreis-Komitee ehrt einen Mann, der Mord als Grundrecht verteidigt: die Abtreibung als Recht der Frau und Mittel der Familienplanung. Es ehrt einen Mann, der im Jahr 2001 dafür stimmte, daß Kinder, die eine Abtreibung überleben, kein Recht auf medizinische Versorgung haben, der in seiner Rede am 17.7.2007 ankündigte, seine erste Amtshandlung als Präsident der Vereinigten Staaten werde sein, das Verbot folgender Spätabtreibungsmethoden wieder aufzuheben: Die Abtreibung durch hormonelle oder Salz-Vergiftung im letzten Schwangerschaftsdrittel und die „partial-birth Abortion“, bei der das Kind aus dem Mutterleib gezogen, eine Schere in sein Köpfchen gestoßen und das Gehirn abgesaugt wird.

Das Komitee ehrt einen Mann, der seine Macht mißbraucht, um alle Gesetze abzuschaffen, die Ärzten und Pflegern das Recht zugestehen, aus Gewissensgründen eine Abtreibung oder die Teilnahme an einer solchen zu verweigern und der den „Kriseninterventionszentren“, die schwangere Mütter in Not unterstützen, jede öffentliche finanzielle Unterstützung entzieht.

Die Friedensnobelpreisträgerin Mutter Teresa, sagte in ihrer Rede am 10. Dezember 1979 in Oslo: „Ich habe eine Überzeugung, die ich Ihnen allen mitteilen möchte: Der größte Zerstörer des Friedens ist heute der Schrei des unschuldigen, ungeborenen Kindes. Wenn eine Mutter ihr eigenes Kind in ihrem eigenen Schoß ermorden kann, was für ein schlimmeres Verbrechen gibt es dann noch, als wenn wir uns gegenseitig umbringen?“

Das Friedensnobelpreis-Komitee ehrt am 10. Dezember 2009 mit Obama einen Mann, den Kurienkardinal J. F. Stafford, der frühere Erzbischof von Denver, kritisiert als „aggressiv, spaltend und apokalyptisch“. Die Zukunft unter ihm werde „der Agonie JESU im Garten Gethsemane gleichen“. Und der Erfolgsautor Michael O’Brien urteilt:

„Obama ist ein mächtiger Manipulator der Massen, obwohl er so bescheiden und auf normale Art charmant wirkt. Ich glaube, daß er die Karriere eines tödlichen Moralvirus ist, tatsächlich eine Art von Anti-Apostel, der Vorstellungen und Programme verbreitet, die nicht nur anti-christlich, sondern auch anti-menschlich sind. In diesem Sinne ist er vom Geist des Antichristen und ist vielleicht eine von mehreren Schlüsselfiguren in der Welt, die Werkzeuge sein werden, die Zeit der großen Prüfung für die Kirche unter ihrer letzten und schlimmsten Verfolgung einzuleiten.“

Als „der höchste Friedensfürst unseres Jahrhunderts“ wird der 14. Dalai Lama geehrt, Friedensnobelpreisträger von 1989:

Das „Friedensreich“ – davon ist der Dalai Lama überzeugt – wird im Jahr 2245 errichtet werden mit der Vernichtung aller Nicht-Buddhisten durch die Shambhala-Krieger. Er selber wird in seiner Re-Inkarnation der Anführer der Krieger und der oberste Herrscher im weltweiten „Gott-König-Staat“ sein. Auf dieses Ziel hin arbeitet der Dalai Lama, wenn er z.B. von seinen Mönchen beim Tantra-Ritual Sand-Mandalas erstellen läßt, um die entsprechende Region und seine Bewohner „energetisch“ zu beherrschen - so im Jahr 2002 in der Stadt Graz, die ihn mit dem „Menschenrechtspreis“ auszeichnete.

Nicht nur mit Waffen, sondern auch durch Magie können die Feinde des Buddhismus besiegt werden, da­von ist der Dalai Lama überzeugt und verweist auf den Tod Mao Tsetungs in Verbindung mit seinem tantrischen Ritual im Jahr 1976.

Gift, Meuchelmord und okkulter Schadenszauber waren und sind die ständigen Begleiter lamaistischer Politik. Die Vernichtung von Gegnern durch Magie gehört zur Grundausbildung eines jeden tantrischen Schülers.

Als Schutzgöttin hat sich der Dalai Lama Palden Lhamo ausgesucht, die Tag und Nacht durch einen kochenden Blutsee reitet – auf einem Sattel sitzend, der von ihr selber aus der Haut ihres Sohnes gefertigt worden ist, den sie eigenhändig ermordete, weil er sich weigerte, Buddhist zu werden.

Antichristliche Friedensfürsten wie Obama und der Dalai Lama erhalten die höchste weltliche Auszeichnung.

Der wahre Friedensfürst aber, JESUS CHRISTUS, kam Weih­nachten in diese Welt, „allein die Welt hat IHN nicht erkannt. Er kam in Sein Eigentum; doch die Seinigen nahmen IHN nicht auf“ (Joh 1,1ff).  A. Mertensacker

 
Es gibt kein Homo-Gen!
Montag, den 30. November 2009 um 23:27 Uhr

Nach der in Deutschland gültigen "Diagnose-Liste" ist homosexuelles Begehren eine "ich-dystone Sexualorientierung", d.h. eine psychische Störung.

Diese Störung ist heilbar.

Das bestätigen seriöse wissenschaftliche Studien, z.B. die des amerikanischen Psychiatrie-Professors Robert Spitzer – ehemals ein Förderer der Homosexuellenbewegung, der sich – belehrt durch die Ergebnisse seiner eigenen Studie – korrigieren mußte.

Untersuchungen bestätigen, daß homosexuelle Gefühle oft durch Verletzungen in der frühen Kindheit ausgelöst werden. Diese seelischen Verwundungen können in einer Therapie aufgearbeitet und geheilt werden.

Nach einer Studie der US-Psychologen Stanton Jones und Mark Yarhouse aus dem Jahr 2007 haben nur 8% der Patienten während einer Therapie resigniert, d.h. 92% der Patienten haben ihre homosexuelle Identität aufgegeben.

Trotz intensiver Suche kann die Homosexuellenbewegung bis heute kein Homo-Gen nachweisen – mit anderen Worten: Es gibt keine homosexuelle Veranlagung. Homosexualität ist entweder eine psychische Störung, die heilbar ist, oder Verführung.

Der größte Verführer unserer Zeit sind staatliche Gesetze, die homosexuellen Partnern immer mehr Rechte zugestehen und damit die gesundheitliche – vor allem aber die sittliche Substanz unseres Volkes schädigen.

Es ist zweifelsfrei erwiesen, daß Homosexuelle häufiger unter Depressionen leiden, häufiger Drogen- oder Alkoholabhängige sind, eine höhere Suizidrate aufweisen und in besonderem Maße verantwortlich sind für die Ausbreitung von AIDS. So beweist z.B. die Studie „Youth 07“ der Uni Auckland, Neuseeland, daß im letzten Jahr 30% der homosexuell orientierten Schüler unter 18 Jahren unter Depressionen litten und 20% einen Selbstmordversuch unternommen hatten.

„Du darfst einem Manne nicht beiwohnen, wie man einem Weibe beiwohnt; das wäre ein Greuel“ mahnt die Bibel (3. Buch Moses 18,22f). Mit anderen Worten: Homosexualität ist eine Tod-Sünde, die ewig von GOTT trennt, wenn sie nicht bereut wird:

„Täuschet euch nicht! Weder Unzüchtige noch Ehebrecher, noch die, die sich zur Knabenliebe hergeben oder sie üben, werden das Reich erhalten“ (1. Kor 6,9).

Die CHRISTLICHE MITTE hat ein kostenloses Faltblatt herausgegeben „Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Homosexualität“.

Wir bitten Sie, dieses Faltblatt zu verbreiten. Herzlichen Dank!

                A. Mertensacker

 
EK Deutschland, wohin?
Montag, den 30. November 2009 um 23:26 Uhr

Ende Oktober 09 wurde die hannoversche Landesbischöfin, Margot Käßmann, an die Spitze der evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) gewählt. Sie ist Nachfolgerin von Landesbischof Huber.

Margot Käßmann (51 Jahre) ist eine von vier evangelischen Bischöfinnen, deren Ehe gescheitert ist. Käßmann ließ sich nach 26 Jahren von ihrem Mann scheiden. Sie ist Mutter von vier Töchtern. Nach dem Urteil der Presse „ist ihr Aufstieg in der kirchlichen Hierarchie das Ergebnis von Ehrgeiz, Machtinstinkt und großem Fleiß ... Sie ist Kind des friedensbewegten Linksprotestantismus“ (FAZ.NET).

Mit der katholischen Kirche tut sich die neue EKD-Vorsitzende schwer: „Wenn sich eine Kirche als einzige Weltkirche versteht, ist es sehr schwierig, in einen Dialog einzutreten ... In den folgenden Jahren erwarte ich keinen theologischen Durchbruch...“ (Spiegel Online 07).

Käßmann kritisiert die Position der katholischen Kirche zur Homosexualität, die kath. Aufklärungsarbeit zur Verhinderung von AIDS und mischt sich in innerkatholische Belange ein mit ihren Forderungen, Frauen zu Priesterinnen zu weihen und das Zölibat aufzuheben.

Die neue EKD-Rats-Vorsitzende will die Ausstellung der Beratungsscheine – Voraussetzung zur straffreien Abtreibung – in den Beratungsstellen fortführen.

Schwule und lesbische Pastoren und Pastorinnen werden nicht nur ordiniert, sie dürfen auch im Pfarrhaus zusammenleben. Theologen, die gegen eine Frauenordination sind, können nicht Pastoren werden.

In einer Tageszeitung stellte Käßmann die Geburt JESU aus der Jungfrau Maria infrage. Die wegen Verfälschung vom Rat der EKD abgelehnte Bibelübersetzung „Bi­bel in gerechter Sprache“ wird von Käßmann gefördert.

Im Januar 09 sagte Bischöfin Käßmann zur Umwandlung von Kirchen in Moscheen gegenüber der Presse: „Wenn eine Kirchengemeinde sagt, sie sei überzeugt, daß eine Nutzung als Moschee in tiefstem Frieden geschehen kann, bin ich einverstanden.“

Trotz dieser Haltung in wesentlichen Angelegenheiten haben „(fast) alle die Wahl von Margot Käßmann als EKD-Vorsitzende befürwortet“ – wie das evangelische Magazin „ideaSpektrum“ (Nr.45/09) titelt - und weiter: „Eine Euphorie wie nach der Wahl von Obama“.

Evangelische Kirche Deutschlands, wohin?          A.M.

 
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